Wounded Knee (wörtliche Übersetzung: verwundetes Knie bzw. verletztes Knie) ist eine Ortschaft in der Pine-Ridge-Reservation im US-Bundesstaat South Dakota, benannt nach einem Nebenfluss des White River, dem Wounded Knee Creek. Gemäß dem Census von 2000 hat sie 328 Einwohner und umfasst eine Fläche von 2,8 km².
Der mit dem Ort verbundene Begriff Wounded Knee wurde durch zwei historische Ereignisse bekannt: ein Massaker der US-Armee an etwa 200 bis 300 Lakota-Indianern 1890 und die Besetzung des Ortes durch Aktivisten des American Indian Movement im Jahr 1973.Inhaltsverzeichnis [Anzeigen]
Massaker bei Wounded Knee (Lakota Chankpe Opi Wakpala) 1890 [Bearbeiten]
Gefechte und Forts in den nördlichen Great Plains zwischen 1866 und 1891.
Am 29. Dezember 1890 massakrierte das 7. US-Kavallerieregiment bei Wounded Knee über 350 Männer, Frauen und Kinder der Minneconjou-Lakota-Sioux-Indianer unter Häuptling Spotted Elk (auch 'Big Foot'). Dieses Massaker brach den letzten Widerstand der Indianer gegen die Weißen. Vorausgegangen war ein nationales Ereignis, ausgelöst durch Wovoka, einem Propheten vom Stamme der Paiuten, der alle Indianerstämme zum „Geistertanz” aufforderte. Durch Wovokas Geistertanzbewegung sollten die indianischen Ahnen beschworen werden und ein neues Erstarken des indianischen Selbstbewusstseins gefördert werden.
Dies wurde wiederum von der US-Regierung als eine Form von Widerstand aufgefasst. Sitting Bull, Spotted Elk und andere Häuptlinge wurden als "potenziell gefährlich" angesehen. Dem Tod des an einer schweren Lungenentzündung leidenden Spotted Elk am 29. Dezember 1890 war die Ermordung von Häuptling Sitting Bull am 15. Dezember vorangegangen.
Häuptling Spotted Elk (in der Literatur manchmal auch Big Foot genannt), tot im Schnee bei Wounded Knee (29. Dezember 1890)
Am Tag des Massakers hatte Colonel James W. Forsyth den Befehl, die Sioux in ein Militärlager in Omaha zu deportieren. Die Sioux wurden zunächst informiert, dass sie alle Feuerwaffen auszuhändigen hätten. Unzufrieden mit der Anzahl der freiwillig abgegebenen Waffen, begannen die Soldaten, die Zelte zu durchsuchen. Forsyth war mit dem Ergebnis noch immer unzufrieden und ordnete eine Leibesvisitation an. Auch dies ließen die Indianer über sich ergehen – alle, bis auf den Medizinmann Yellowbird, der heftigst protestierte, und einige Schritte des Geistertanzes tanzte. Alarmiert ging die Suche der US-Soldaten weiter. Sie wurden schließlich bei Black Coyote fündig. Dieser hatte eine neue Winchester unter seinem Gewand versteckt. Er weigerte sich, das Gewehr wegzugeben – immerhin habe er viel Geld dafür bezahlt, und die Abnahme des Gewehrs durch die US-Soldaten wäre dauerhaft gewesen, ohne Aussicht auf die Wiederbeschaffung seiner Winchester. Ein Soldat wollte ihm das Gewehr entreißen, daraufhin entstand ein Gerangel – und ein Schuss löste sich ungewollt aus der Winchester.
Hierauf begannen die US-Soldaten zu feuern. Große, auf Anhöhen positionierte Hotchkiss-Geschütze töteten zahlreiche Indianer. Unter den Toten war auch Häuptling Spotted Elk. Auch 25 Kavalleristen starben, zumeist getötet von den Kugeln der eigenen Männer, die in dem entstehenden Chaos ihre Ziele verfehlten.
Indianer-Massengrab am Wounded Knee 1890
Forsyth wurde von jeder Schuld freigesprochen.
Der Schriftsteller Lyman Frank Baum dürfte der öffentlichen Meinung seiner Zeit nicht allzu fern gewesen sein, als er im Aberdeen Saturday Pioneer vom 3. Januar 1891 lediglich die toten US-Soldaten beklagte, hinsichtlich des Konflikts mit den Indianern jedoch deren "totale Auslöschung" forderte: "Die merkwürdige Politik der Regierung, eine so schwache und schwankende Person wie General Miles zur Überwachung der unruhigen Indianer einzusetzen, hat zu einem schrecklichen Blutvergießen unter unseren Soldaten geführt (...) Es hat reichlich Zeit für schnelle und entschiedene Maßnahmen gegeben, die dieses Desaster verhindert hätten. (Diese Zeitung) hat zuvor erklärt, daß unsere Sicherheit von der totalen Auslöschung der Indianer abhängt. Nachdem wir ihnen jahrhundertelang Unrecht getan haben, sollten wir diesem noch ein weiteres Unrecht folgen lassen und diese ungezähmten und unzähmbaren Kreaturen vom Angesicht der Erde wischen (...) Andernfalls können wir erwarten, dass die kommenden Jahre genau so voller Schwierigkeiten mit den Rothäuten sein werden wie die vergangenen." [1]
Im 20. Jahrhundert wandelte sich die Sicht auf die Ereignisse. Vor allem das 1970 erschienene Sachbuch Bury My Heart at Wounded Knee („Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses“) von Dee Brown beschrieb das Massaker als Schlusspunkt einer Serie von Verbrechen gegen die indianische Bevölkerung. Auch ist der Punkt "Widerstand der Indianer gegen die Weißen endgültig gebrochen" etwas differenzierter zu sehen, denn dem Massaker von Wounded Knee sind viele andere Auseinandersetzungen vorausgegangen – ein Konflikt, der sich über Jahrzehnte hinzog, und seine eigene "Sichtweise" durch die Hollywood-Filmschmiede bekam.
Siehe auch: Indianerkriege, Zeittafel der Indianerkriege Besetzung von Wounded Knee 1973 [Bearbeiten]
Am 27. Februar 1973 besetzten Mitglieder der indianischen Widerstandsorganisation American Indian Movement (AIM) zusammen mit Sympathisanten aus der Pine Ridge Reservation die Ortschaft Wounded Knee und riefen die unabhängige Oglala-Nation aus. Damit protestierten sie gegen die wiederholten Menschenrechtsverletzungen in der Reservation von Seiten der US-Verwaltung. Die Besetzung dauerte 71 Tage. Am 8. Mai kapitulierten die Aufständischen, nachdem sie von einem Großaufgebot von FBI-Agenten und Armee unter Beschuss genommen worden waren. Bei den Feuergefechten starben der Indianer Buddy Lamont sowie zwei FBI-Beamte.
Nach dem Ende der Besetzung wurden viele der AIM-Aktivisten und deren Unterstützer angeklagt und vielfach zu Haftstrafen verurteilt. Musik [Bearbeiten]
Im Jahre 1973 veröffentlichte die aus vier Indianern bestehende Rockgruppe Redbone ihren Hit "We Were All Wounded at Wounded Knee". 19 Jahre später erschien Buffy Sainte-Maries Album "Coincidence and Likely Stories" mit dem Lied "Bury My Heart at Wounded Knee". Ferner veröffentlichte der amerikanische Sänger Dean Reed 1980 in der ČSSR, in der DDR und in der UdSSR eine Langspielplatte, auf der sein Titel "Wounded Knee In 73" erschien, in dem er sich mit den Ereignissen von 1973 beschäftigte. Der amerikanische Countrysänger Johnny Cash beschäftigte sich in seinem Album "Bitter Tears" mit dem Untergang der Indianerstämme, unter anderem dem Massaker von Wounded Knee und dem Tod von Big Foot. Literatur [Bearbeiten] Dee Brown: Bury my heart at wounded knee; Erstauflage bei Holt, Rinehart and Wiston, New York 1970 (Deutsche Auflage von 2005: Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses − zum Thema des Massakers von 1890 im engeren Sinn S. 423 bis 429 −; Knaur, München, ISBN 3-426-62804-X) William S.E. Coleman: Voices of Wounded Knee, Lincoln: University of Nebraska Press, 2000; ISBN 0-8032-6422-4 Einzelnachweise [Bearbeiten] ↑ L. Frank Baum's Editorials on the Sioux Nation; Northern State University, Aberdeen, South Dakota, USA; via Internet Archive Weblinks [Bearbeiten] about the wounded knee massacre - Beschreibung des Wounded Knee Massakers von 1890 und dessen Hintergründen/Zusammenhängen - mit verschiedenen historischen Fotografien (engl.) US Marshals Service: Incident at Wounded Knee (engl.)
Indianerreservate (für die USA auch: Indianerreservationen; engl. Indian Reservation (USA) bzw. Indian Reserve (Kanada)) sind Indianern vorbehaltene Gebiete. Diese bestehen in den USA und in Kanada, dazu in mehreren Ländern Südamerikas, wie Brasilien, Kolumbien, Paraguay, Venezuela und Panama, aber auch Dominica. Sie waren infolge der Kolonisierung Amerikas überwiegend im 19. Jahrhundert entstanden. Die meisten und auch flächenmäßig größten US-Reservate befinden sich im westlichen Teil der USA – geballt in den Gebirgsstaaten Arizona, Utah und Montana sowie in South Dakota. In Kanada sind die Reservate auf über 3000 Einheiten verstreut. In Brasilien liegen die größeren Reservate in den Grenzgebieten zu den Nachbarländern und im Entwässerungsgebiet des Amazonas. Nebst Indianern wurden in Kanada seit dem Unabhängigkeitsvertrag 1982 auch Métis und Inuit als Ureinwohner anerkannt.Inhaltsverzeichnis [Anzeigen]
Geschichte [Bearbeiten]
Vor der Kolonisierung bevölkerten weit über tausend indianische Ethnien den nordamerikanischen Kontinent. Durch die einströmenden europäischen Siedler kamen sie immer stärker unter Druck und verloren einen Großteil ihres Landes.
Autoren beschreiben die Reservate zu ihren Anfangszeiten als Gefangenenlager, welche die Indianer nur mit Erlaubnis verlassen durften. Das eingeschränkte Reservatsleben machte den Indianern ihre traditionelle Selbstversorgungswirtschaft unmöglich. Sie waren abhängig von Lebensmittelrationen, die von den Regierungsvertretern als Druckmittel verwendet wurden. Zeigten sich einzelne Indianer widerständig, wurde ihnen die Lebensmittelration vorenthalten, so dass den Indianern nichts anderes übrig blieb, als sich zu fügen.
Es existierten verschiedene Bilder von Reservaten. Neben den Gefangenenlagern sprach man in den Anfangszeiten von Reservaten als Schule zur Zivilisierung und Erziehung. Sobald Indianer genügend „zivilisiert“ wären, dürften sie die Reservate verlassen. Andere sahen sie wiederum als Schlüssel zum Überleben der indianischen Kultur.
Die meisten Reservate sind durch Verträge entstanden. Die Indianer hatten gewissermaßen Land für sich selbst reserviert; die Regierung hatte keine Kompetenz, Land für die Indianer zu reservieren, da dieses meist anerkannterweise den Indianern gehörte. Einige Reservate waren durch Landtausch in der Umsiedlungszeit entstanden. Nachdem in den USA die Regierung 1871 dazu überging, mit den Indianern keine Verträge mehr abzuschließen, war den Indianern jegliches Mitspracherecht entzogen worden. Nun bestimmte die US-Regierung die Neuschaffung, Verkleinerung oder Vergrößerung von Reservaten („Erlass-Reservate“). Dabei handelt es sich um von der Regierung bereitgestelltes Land, über das sie jederzeit wieder verfügen kann. Landkauf vergrößerte die Reservate, selten wurden durch Kauf ganze Reservate errichtet. Ebenso verhält es sich mit Schenkungen, die im Wesentlichen durch kirchliche Institutionen zustande kamen.
In Kanada übertrugen formal zahlreiche Stämme dem Königreich England per Vertrag ihre einstigen Ländereien (vor allem zwischen 1867 und 1923). Stattdessen erhielten sie viel kleinere, handelbare Grundstücke. Ebenfalls im Vertrag festgeschrieben war die Höhe der Essensrationen, welche die Indianer als Ausgleich auf ewige Zeiten erhalten sollten, und die finanzielle Entschädigung, die etwa bei zwölf Dollar pro Person lag. Häuptlinge erhalten zusätzlich pro Jahr ca. 25 Dollar. Zusätzlich verpflichtete sich die kanadische Regierung, für Bildung und Gesundheitsversorgung der Reservatsindianer zu sorgen. Fisch- und Jagdrechte wurden ihnen teilweise weiterhin gewährt. Es gab viele verschiedene Verträge mit sehr unterschiedlichen Bedingungen und manche Gruppen argumentieren heute, die Seite der Ureinwohner sei nicht zum Abschluss dieser Verträge legitimiert gewesen.
Die meisten US-Reservate sind sehr klein und rund 93 % von ihnen liegen in Bundesstaaten der westlichen USA. Nur gerade drei Prozent befinden sich östlich des Mississippi River. Zeitgenössisches Leben [Bearbeiten] Bodenschätze [Bearbeiten]
Oft wurden den Indianern Reservate in semi-ariden bis ariden Gegenden, die für die weißen Siedler zunächst wenig begehrenswert waren, zugeteilt. Später entdeckte man jedoch gerade in diesen Gebieten große Vorkommen an Bodenschätzen. So liegen beispielsweise rund 55 % sämtlicher Uranvorkommen der USA im Boden der Indianer. Die gesundheitlichen Folgen des Uranabbaus sind für die Indianer verheerend. Des Weiteren ist ihr Land reich an Öl (ca. 5 % sämtlicher US-Vorkommen) und Kohle (ca. ein Drittel sämtlicher US-Vorkommen). Die Indianer haben wenig Möglichkeiten, sich gegen den Abbau der Bodenschätze zu wehren. Das Recht des Abbaus wird in den USA vom Bureau of Indian Affairs (BIA) gewährt. Auch die Einnahmen daraus sind für die Indianer marginal.
In Kanada werden die meisten Einnahmen aus solchen Geschäften durch die Behörden in Ottawa verwaltet. Zuständig ist hier das Department of Indian Affairs and Northern Development (INAC) Arbeitssituation [Bearbeiten]
Uranabbau und dessen Folgen sind nur ein Problem von vielen, mit denen es die Reservatsindianer zu tun haben. Generell ist die Armut sehr hoch. Seit 1980 hat sich die Arbeitslosenquote zwischen 40 und 80 %, je nach Reservat, eingependelt. Gemäß einer Statistik des BIA lag die Arbeitslosenquote 1985 in den Reservaten bei 39 %. Einige Reservate schlagen jedoch mit deutlich höheren Quoten, zum Teil über 80 % zu Buche. Dabei ist die öffentliche Hand bei weitem der größte Arbeitgeber. Alleine BIA, Indian Health Service (IHS) sowie weitere Indianerbehörden beschäftigten 1980 beinahe 60 % der Erwerbstätigen in Reservaten. Demgegenüber waren nur gerade fünf Prozent im Dienstleistungssektor, 16 % im sekundären Sektor und zehn Prozent im primären Sektor tätig. Etwa ein Drittel aller Reservatsindianer hat einen Job außerhalb der Reservatsgrenzen. Industrie [Bearbeiten]
Industriebetriebe sind in Reservaten kaum anzutreffen. Dies ist Ausdruck des Kollektivbewusstseins, das den Alltag der Indianer noch immer bestimmt. Das Interesse, sich durch hohe Einkommen mit Geldreserven und materiellen Gütern einzudecken, wie dies in der europäischen Lebensvorstellung der Fall ist, ist sehr gering. Regelmäßige, kontinuierliche Arbeit wird im Allgemeinen von den Indianern nicht verstanden. Vielmehr leisten sie sporadische Arbeitseinsätze, die ihre Grundbedürfnisse wieder für eine Weile befriedigen. Sie kennen keine finanzielle Vorsorge wie die Weißen. Darüber hinaus fehlt ihnen ein hartes Konkurrenzdenken. All diese Faktoren hemmen den Aufbau einer Industrie in den Reservaten. Weitere negative Voraussetzungen sprechen gegen den Industriestandort Indianerreservat. So schränken die isolierte Lage, die einkommensschwachen und somit kaufkraftarmen Bewohner, der Mangel an Infrastruktur wie Reparatur- und Servicebetrieben, Bankfilialen, Kommunikationsmitteln und Energieträgern, Eisenbahnanschlüssen, öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Qualität und Dichte des Straßennetzes die Industrie stark ein. Dazu kommt ein Klima der politischen Instabilität und undurchsichtige Kompetenzstreitigkeiten. Fragen, mit wem potenzielle Investoren verhandeln müssen oder welche Kompetenzen der jeweilige Verhandlungspartner hat, sind schwer zu klären. Ein wichtiges Hemmnis stellt auch der Kapitalmangel dar. Von Seiten der Indianer können kaum Industrieunternehmen finanziert werden. Zudem werden die Reservate und deren Bewohner meist als nicht kreditwürdig eingestuft.
Daneben gibt es auch wirtschaftsfördernde Faktoren wie das große Reservoir an Arbeitskräften. Die hohe Arbeitslosigkeit bedeutet für die Unternehmer billige Arbeitskräfte. Die Umweltschutzauflagen in den Reservaten sind sehr gering, deren Kontrolle praktisch inexistent. Gezielte Steuervergünstigungen und staatliche Wirtschaftsförderungen sollen Investoren anlocken. Im Vergleich zum ausländischen Industriestandort mit Billiglöhnen entfallen in Reservaten der Zoll und das Währungsrisiko.
Die kanadische Legislation erlaubt nicht, dass Grundstücke innerhalb der Reservate an Nicht-Ureinwohner verkauft werden. Deshalb sind Hypotheken und Kredite darauf nicht handelbar. Daher gibt es wenig Investitionstätigkeit.
Seit einiger Zeit verbessern zahlreiche US-amerikanische Reservate durch Indianerkasinos ihre wirtschaftlichen Grundlagen. Schulwesen [Bearbeiten]
Problematisch ist neben der Arbeitssituation auch das Schulwesen. Lange Zeit boten sich indianischen Kindern oft nur Internatsschulen an. Diese hatten meist nicht die Bildung, sondern vielmehr die Identitätsberaubung zum Ziel. Die Schulen wurden vom Staat oft als willkommenes Instrument zur Umsetzung ihrer Assimilierungspolitik eingesetzt. Fächer wie Geschichte, Staatsbürgerkunde, Geografie und Englisch dienten dabei als geeignete Mittel, die Wertvorstellungen der dominanten Mehrheitsgesellschaft weiterzugeben und die Indianer von ihrer kulturellen Unterlegenheit zu überzeugen.
Der Besuch von Internatsschulen führte bei indianischen Kindern, die schon sehr früh aus ihrem vertrauten soziokulturellen Milieu herausgerissen wurden und meist jahrelang ihre Familie nicht sehen konnten, oft zu negativen psychischen und sozialen Folgeerscheinungen.
Nach 1928 gab es immer weniger solcher außerhalb der Reservate gelegenen Internatsschulen, stattdessen errichtete das BIA Schulen in den Reservaten selbst. Einer Erhebung von 1980 zufolge gingen jedoch 16 % aller Indianer weniger als acht Jahre zur Schule; der landesweite Durchschnitt lag bei 10 %. Berücksichtigt man nur die in Reservaten lebenden Indianer, so ergibt dies einen Anteil von 26 %. Verglichen mit dem nationalen Durchschnitt liegt dieser sehr hoch, verglichen mit der Erhebung von 1970, als der Anteil noch bei 50 % für Reservatsindianer lag, erscheint er jedoch relativ gering.
Bis 1967 war es in Kanada Praxis, dass die Kinder bei teilweise nomadisch lebenden Gruppen das ganze Jahr über in der Internatsschule bleiben mussten. Erst ab 1970 wurde diese Praxis revidiert. Um 1990 wurden Fälle von sexuellem Missbrauch an solchen Schulen publik. 2008 entschuldigte sich der Premierminister bei den Ureinwohnern für diese Schulen und die Zustände, die an ihnen geherrscht haben. Besitzrechte (USA) [Bearbeiten]
Rund 80 % des Reservatslandes sind, trotz der Parzellierungspolitik um 1900, im Besitz der Stammesregierung. Der jeweilige Stamm vergibt seinen Mitgliedern Nutzungsrechte. Diese Handhabung repräsentiert das traditionelle Kollektivsystem der Indianer. Je nach Reservat gibt es jedoch recht hohen Individualbesitz, so zum Beispiel in dem Pine-Ridge-Reservat der Lakota oder dem Crow-Reservat, wo der Individualbesitz zwischen 60 und 85 % liegt. Im Osage-Reservat liegt er sogar beinahe bei hundert Prozent. Das meiste Land wird treuhänderisch vom BIA verwaltet. Aufgrund des Sonderstatus der Indianer zahlen individuelle Landbesitzer keine Grundsteuern.
Da die Parzellen zu klein für Selbstversorgung sind und ohnehin oft wenig Interesse an der Landwirtschaft besteht, bedeutet die Verpachtung die einzige Ertragsmöglichkeit. 1984 waren 13,6 % des Reservatslandes verpachtet. Heute ist ein großer Teil des Reservatslandes in den Händen Weißer. Im Crow-Reservat ist beispielsweise ein Viertel des Landes im Besitz Weißer sowie 65 % an Agrarunternehmen verpachtet. Besitzrechte (Kanada) [Bearbeiten]
Aufgrund der vielen verschiedenen Entstehungsgeschichten der Reservate in Kanada (Verträge, Erlasse) lassen sich kaum allgemeingültige Aussagen machen. Obwohl ein Gesetz von 1876 es erlaubte, den Ureinwohnern die Verwaltung der Einkünfte aus der Nutzung der Reservate zu überlassen, sind bis 1959 nur rund 20% der 600 Reservate in Kanada zumindest teilweise selbst verwaltet gewesen. Regierungssystem (USA) [Bearbeiten]
Die Indianerreservate sind überwiegend selbst verwaltete Gebiete, wenngleich die finanziellen Zuwendungen, ohne die die Indianer nicht leben können, etwa 70 % sämtlicher tribaler Einnahmen ausmachen. Die meisten Ethnien haben eine Verfassung, die auf der US-amerikanischen basiert. Die Rechtsprechung der Stammesregierung ist jedoch stark eingeschränkt. Je nach Status und nach Art der in der Vergangenheit mit der US-Regierung abgeschlossenen Verträge sind ihre Kompetenzen unterschiedlich groß.
Noch immer stehen viele Reservate unter der Verwaltung oder unter der Aufsicht des BIA, das oft gegen die Interessen der Indianer handelt, obwohl seine Leitung seit 1965 in indianischer Hand ist. Traditionell gesinnte Indianer interessieren sich kaum für eine Stelle beim BIA und so sind die zentralen Positionen beim BIA häufig durch progressive “Halbblute” besetzt, die mitunter wenig Verständnis für das indianische Kollektiv zeigen. Liste der Reservate [Bearbeiten]
Laut Angaben des National Park Service des U.S. Department of the Interior gibt es zur Zeit 304 registrierte Indianerreservate. Die Volkszählung von 2001 in Kanada nennt 600 Reservate, 976.305 kanadische Bürger mit Ureinwohner-Status, wovon 286.080 in Reservaten leben.
Reservate in den USA (ohne Alaska)[1]1 - 100 101 - 200 201 - 300 300 - 304 1. Absentee shawnee 101. Houlton maliseets 201. Quinault 301.Ysleta del sur 2. Acoma 102. Hualapai 202. Ramah 302. Yurok 3. Agua caliente 103. Inaja 203. Ramona 303. Zia 4. Alabama-coushatta 104. Iowa 204. Red cliff 304. Zuni 5. Alabama-quassarte creeks 105. Isabella 205. Red lake 6. Allegany 106. Isleta 206. Reno-sparks 7. Apache 107. Jackson 207. Rincon 8. Bad river 108. Jemez 208. Roaring creek 9. Barona ranch 109. Jicarilla 209. Rocky boys 10. Battle mountain 110. Kaibab 210. Rosebud 11. Bay mills 111. Kalispel 211. Round valley 12. Benton paiute 112. Kaw 212. Rumsey 13. Berry creek 113. Kialegee creek 213. Sac and fox 14. Big bend 114. Kickapoo 214. Salt river 15. Big cypress 115. Kiowa 215. Sandia 16. Big lagoon 116. Klamath 216. Sandy lake 17. Big pine 117. Kootenai 217. Santa ana 18. Big valley 118. L'anse 218. Santa clara 19. Bishop 119. Lac courte oreilles 219. Santa domingo 20. Blackfeet 120. Lac du flambeau 220. Santa rosa 21. Bridgeport 121. Lac vieux desert 221. Santa rosa (north) 22. Brighton 122. Laguna 222. Santa ynez 23. Burns paiute colony 123. Las vegas 223. Santa ysabel 24. Cabezon 124. Laytonville 224. Santee 25. Caddo 125. La jolla 225. San carlos 26. Cahuilla 126. La posta 226. San felipe 27. Campo 127. Likely 227. San ildefonso 28. Camp verde 128. Lone pine 228. San juan 29. Canoncito 129. Lookout 229. San manual 30. Capitan grande 130. Los coyotes 230. San pasqual 31. Carson 131. Lovelock colony 231. San xavier 32. Catawba 132. Lower brule 232. Sauk suiattle 33. Cattaraugus 133. Lower elwah 233. Seminole 34. Cayuga 134. Lower sioux 234. Seneca-cayuga 35. Cedarville 135. Lummi 235. Sequan 36. Chehalis 136. Makah 236. Shagticoke 37. Chemehuevi 137. Manchester 237. Shakopee 38. Cherokee 138. Manzanita 238. Sheep ranch 39. Cheyenne-arapahoe 139. Maricopa 239. Sherwood valley 40. Cheyenne river 140. Mashantucket pequot 240. Shingle spring 41. Chickasaw 141. Mattaponi 241. Shinnecock 42. Chitimacha 142. Menominee 242. Shoalwater 43. Choctaw 143. Mescalero 243. Shoshone 44. Citizen band of potawatomi 144. Miami 244. Siletz 45. Cochiti 145. Miccosukee 245. Sisseton 46. Coeur d'alene 146. Middletown 246. Skokomish 47. Cold springs 147. Mille lacs 247. Skull valley 48. Colorado river 148. Mission 248. Soboba 49. Colville 149. Moapa 249. Southern ute 50. Comanche 150. Modoc 250. Spokane 51. Coos, lower umpqua & siuslaw 151. Mole lake 251. Squaxon island 52. Coquille 152. Montgomery creek 252. St. Croix 53. Cortina 153. Morongo 253. St. Regis 54. Coushatta 154. Muckleshoot 254. Standing rock 55. Cow creek 155. Nambe 255. Stewarts point 56. Creek 156. Narragansett 256. Stockbridge munsee 57. Crow 157. Navajo 257. Summit lake 58. Crow creek 158. Nett lake 258. Susanville 59. Cuyapaipe 159. Nez perce 259. Swinomish 60. Deer creek 160. Nipmoc-hassanamisco 260. Taos 61. Delaware 161. Nisqually 261. Te-moak 62. Devils lake 162. Nooksack 262. Tesuque 63. Dresslerville colony 163. Northern cheyenne 263. Texas kickapoo 64. Dry creek 164. Northwestern shoshone 264. Tohono o'odham 65. Duckwater 165. Oil springs 265. Tonawanda 66. Duck valley 166. Omaha Indian Reservation 266. Tonikawa 67. Eastern shawnee 167. Oneida 267. Torres martinez 68. East cocopah 168. Onondaga 268. Toulumne 69. Ely colony 169. Ontonagon 269. Trindad 70. Enterprise 170. Osage 270. Tulalip 71. Fallon 171. Otoe-missouri 271. Tule river 72. Flandreau indian school 172. Ottawa 272. Tunica-biloxi 73. Flathead 173. Out 273. Turtle mountains 74. Fond du lac 174. Ozette 274. Tuscarora 75. Fort apache 175. Paiute 275. Twentynine palms 76. Fort belknap 176. Pala 276. Umatilla 77. Fort berthold 177. Pamunkey 277. Uintah And Ouray 78. Fort bidwell 178. Pascua yaqui 278. United keetoowah band of cherokee 79. Fort hall 179. Passamaquoddy 279. Upper sioux 80. Fort independence 180. Paucatauk pequot 280. Upper skagit 81. Fort mcdermitt 181. Paugusett 281. Ute mountain 82. Fort mcdowell 182. Pawnee 282. Vermilion lake 83. Fort mohave 183. Pechanga 283. Viejas 84. Fort peck 184. Penobscot 284. Walker river 85. Fort yuma 185. Peoria 285. Warm springs 86. Ft. Sill apache 186. Picuris 286. Washoe 87. Gila bend 187. Pine Ridge Indian Reservation 287. West cocopah 88. Gila river 188. Poarch creek 288. White earth 89. Goshute 189. Pojoaque 289. Wichita 90. Grande ronde 190. Ponca 290. Wind river 91. Grand portage 191. Poosepatuck 291. Winnebago 92. Grand traverse 192. Port gamble 292. Winnemucca 93. Greater leech lake 193. Port madison 293. Woodford indian community 94. Grindstone 194. Potawatomi 294. Wyandotte 95. Hannahville 195. Prairie isle 295. Xl ranch 96. Havasupai 196. Puertocito 296. Yakama 97. Hoh 197. Puyallup 297. Yankton 98. Hollywood 198. Pyramid lake 298. Yavapai 99. Hoopa valley 199. Quapaw 299. Yerington 100. Hopi 200. Quillayute 300. Yomba
Siehe Hauptartikel: Liste der Indianerreservate Filme [Bearbeiten] 1969 drehte die DEFA den Spielfilm "Tödlicher Irrtum", der das Leben der Indianer in einem Reservat thematisiert. Die Gier der weißen Amerikaner nach dem Öl, die Skrupellosigkeit sich dieses zu verschaffen oder das Zusammenleben der beiden grundsätzlich verschiedenen Völkergruppen werden spannend und so geschichtsnah wie möglich dargestellt. 1973/74 drehte die DEFA die Spielfilme "Apachen - Blutige Rache" und "Ulzana", die im Grunde genommen das gleiche Thema behandeln, hier aber speziell auf das Zusammenleben der Apachen mit den Amerikanern eingegangen wird. Siehe auch [Bearbeiten] Indianerpolitik der Vereinigten Staaten Indianer Nordamerikas Geschichte der First Nations Liste der in Kanada anerkannten Indianerstämme Literatur [Bearbeiten] Klaus Frantz: Die Indianerreservationen in den USA – Aspekte der Territorialen Entwicklung und des sozio-ökonomischen Wandels. Erdkundliches Wissen, Heft 109. Stuttgart: 1993 James S. Frideres: Aboriginal peoples in Canada: contemporary conflicts, 5th ed., Prentice Hall Canada Inc, Scarborough, Ontario 1998 Weblinks [Bearbeiten] Offizieller US-Index der Reservate Dakota Youth Project, Inc. (DYP) Anmerkungen [Bearbeiten] ↑ Zur Identifizierung der Einzelstämme vgl. Indian Reservations in the Continental United States. In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Rechtliche Situation der Reservate, aktuelle Zahlen Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst.
die Bilder gehen einem durch Mark und Bein. Was sind das nur für Menschen die für so ein Unrecht die Verantwortung auf sich nehmen und sich dann auch noch als Nationalhelden feiern lassen.
By Joshua O’Donnell Published: Friday, February 5, 2010 2:13 PM EST “Whether at the lowest level of politics or the highest level of spirituality, silence never helps the victims. Silence always helps the aggressor.” Words spoken by Elie Wiesel, a Jewish survivor of the Holocaust.
As we marked International Holocaust Remembrance Day on Jan. 27 to honor the victims of the Nazi era, I thought: What about the 125 million people of the Americas? What about the silent heads of state on Mt. Rushmore and their walking monuments, their offices of conquest? What about right here, right now?
We need the world to reconsider what genocide means ... what a holocaust is! Why is it that a culture driven to name things, to own them — i.e., THIS culture — refuses to properly name ourselves as the predator? With respect for all the victims of every holocaust, we must not exclude the ongoing genocides of all indigenous people or their lands. Until we begin naming it — properly — we will never be able to stop it.
What if America were to be held accountable by the International Court of Justice by standards we do not manipulate? What if the work of Winona LaDuke, Gregory Stanton and Ward Churchill was honored with Nobel Prizes instead of pinning ribbons on “acceptable” losses?
Raphael Lemkin’s brave definition of genocide back in 1948 was a driving force in overcoming, to a degree, the attempt to deny what occurred during and preceding World War II ... but even he did not limit his scope of attention to Nazi attempts to exterminate Jews. We need to reopen the United Nations Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide and expand the scope even wider. Until then, every attempt to honor Holocaust victims and survivors will be veiled by a silent denial!
Noon central time The U.S. Army is landing Black Gawk Helicopters at Wounded Knee today. Autumn Two Bulls will be there representing the Womens Warrior Society. Hopefully we will be able to talk with her and the warriors gathered there.At least we are going to try. From Alex White Plume:i talked to the prez,and she informed me that the military will hear the story of wounded knee from our side.the community just learned of this today.there is a call to stop the military aircraft from landing at the site.this is where our relatives were killed and the younger generation will protect the the lakota buried their.all are asked to meet at wounded knee at 11;am they can land in pine ridge and save a lot of fear and confusion.why land at wounded knee.when the lakota gather for a situation like this, there is usually a meal,and good conversion.than the most knowledgeable will share in front of all gathered.this will raise moral and every one goes happy.the insult is the quick in and out and no community involvement.i plan to attend to support our seventh generation.
Heute sind 2 Armeehubschrauber bei Wounded Knee gelandet.
Autumn Two Bulls und Alex White Plume möchten den Soldaten IHRE Story näherbringen.
Was das mit den Hubschraubern soll, habe ich auch noch nicht herausgefunden. Wanbli Tate hat gerade Sendung auf BLOGTALK Radio, aber leider verstehe ich nicht alles 100%ig. Aber so viel ich mitbekommen habe, weiss er auch noch nicht mehr.
Die Lakota möchten einzig und alleine Ruhe für die hunderten toten Vorfahren unter Woundet Knee haben. Aber sobald jemand dort hustet, steht das Militär schon parat.
Anscheinend war ein treffen mit einer Sprecherin dort vorhergesehen - von dem niemand etwas wusste. Es kamen DREI Armeehubschrauber und wollten auf den "Killing Fields" landen. Unglaublich, wo andere ein Hirn haben, bläst es bei denen durch. 2 der Frauen dort (die sich auch überall einsetzen) sind dann über das Gelände gerannt, so konnten die Hubschrauber nicht dort landen und mussten abseits landen. RESPEKT!!!!!
Ein Video gibt es schon. Man sieht nur leider nicht viel. Ist schon bescheuert - riesiges weites Land, aber genau an dieser Stelle wollen sie landen!!!
Anscheinend sieht es so aus, als wollt das US-Militär mal wieder seine Überlegenheit demonstrieren. Gerade die 7. Kavallerie, die damals das grosse Massaker veranstaltet hat. Und da schicken sie 3 Kampfhubschrauber eben dieser 7. Kavallerie und wollen sie auf Heiligem Land landen lassen. Das muss man sich mal vorstellen!!! In Arizone gibt es neuerdings übrigens ein Gesetz, dass es der Polizei erlaubt, nur aufgrund von "Aussehen und Aussprache" Leute als illegale Einwanderer mal eben festzunehmen. Zufall nur, dass die Indianer ebenso in dieses "Feindbild" passen???
Hier ein ziemlich ausführliches Statement, das ich eben kopiert habe:
Indigenous Crisis - US 7th Cavalry Continues to Insult the People of Indian Country and the Lakota Territories Teilen Heute um 13:20 Aboriginal News Group Press Statement 05.01.2010
“The Pioneer has before declared that our only safety depends upon the total extermination of the Indians. Having wronged them for centuries, we had better, in order to protect our civilization, follow it up by one more wrong and wipe these untamed and untameable creatures from the face of the earth. In this lies future safety for our settlers and the soldiers who are under incompetent commands. Otherwise, we may expect future years to be as full of trouble with the redskins as those have been in the past.”
- L. Frank Baum
To the Original Peoples of the Fourth World and all International Press Services:
At high noon today US Army helicopters of the US Seventh Cavalry air division attempted to land their Blackhawk aircraft upon Lakota Sacred Burial grounds in South Dakota. The presence of military aircraft from this unit is a sad and insulting reminder of the slaughter of more than 300 American Aboriginals on December 29,1890 when soldiers of the US 7th Cavalry gunned down more than 300 Aboriginal Minneconjou Lakota refugee children, women, infants and the elderly at what is now called Wounded Knee in South Dakota Indian Country. The military then left the bodies of their victims to decay unburied in the driving snow.
According to reports from Indigenous Rights Movement Radio host Wanblee this afternoon, Lakota resident Theresa TwoBulls was given less than 24 hrs notice that three US Army 7th Cavalry helicopters would make a landing on the sacred burial grounds at Wounded Knee. As of this writing, the US military was confronted by angry but peaceful and steadfast community resistance as the Aboriginal people of the area have so far, according to reports from Lakota people on the ground, managed to prevent the aircraft from touching Indigenous ground.
For all American Aboriginals of the Americas, this is a sacred area. This is the place where the promise of a people died while fleeing from a genocidal US military unit hell-bent on liquidating the continent of its Indigenous population. There has never been any official apology offered for this massacre and the military awards bestowed upon the genocidal aggressors involved in this conflict still stand, as does a physical monument in honour of the US Army killed during Custer’s “last stand” against a defiant and united Indigenous resistance to their own demise.
The history of the US Army 7th Cavalry is important to understanding the level of violence used against Indigenous peoples. It is important to remember that after the US Seventh Cavalry officially ended the "Indian Wars" at home, they were then dispatched to do battle against Indigenous Filipinos struggling to maintain their hard-won national independence from the colonialist Spanish. In other words, the US War Department sent this very same unit to do overseas what was done here to the Indigenous peoples of the Americas. In this historical light, it is only logical for Indigenous peoples to assume that the Obama administration is attempting to make a political point out of this spectacle. Only, what sort of message are you sending by insulting and humiliating a people already suffering from five centuries of continuous pro-Europocentric, anti-Indigenous genocide?
This domestic military action is a deliberate insult and an obvious message of ongoing colonialism, state-sponsored racism and apathetic Indigenous genocide to all Indigenous peoples across the Fourth World; to the whole of the Lakota/Dakota Nation; and to the Indigenous residents of Pine Ridge and Wounded Knee. The symbolism of dispatching the Seventh Cavalry to Wounded Knee in an attempt to land weapons of mass destruction on Aboriginal sacred ground tells us how little this government, and this particular administration, respects the people of Indian Country and our significant historical perspective as survivors of the racist Euro-settler xenophobic purges waged against the Indian in the Americas.
To make matters worse, this action comes on the heels of newly-passed legislation in Arizona state that requires law officers to racially-profile anyone they believe “looks”, “sounds” or “dresses” like an illegal immigrant, a thinly veiled “race law” that directly effects both our Indigenous sisters and brothers native to Occupied Mexico as well as the Native American population of Arizona in the United States. Given that most Indigenous peoples of the Americas share the same general physiotype and more often than not, similar Spanish last names, the passage of this guideline will without a doubt lead to widespread abuses against that state’s brown-skinned population. The legal door now opened, Texas and other states led by neo-confederate constituencies are moving to pass their own anti-immigrant/anti-Indigenous directives that will broadly effect anyone and everyone who could be perceived by the colonial European majority as a “foreign invader”.
The Obama administration has shown America and the world that they are no different than any other previous US government in their view that the American Indian on both sides of the US border is nothing more than a prop or a tool to be displayed only when it is useful to promote the “contemporary” 21st century neo-colonialist capitalist agenda. The Obama administration, an office headed by a man of African descent, has shamed itself and all those who have supported his candidacy in arrogantly dismissing the memory of our people interred at Wounded Knee by rubbing the military might of the historically anti-Indigenous 7th Cavalry in our faces by forcibly entering Indian Country in an attempt to land their machines of war on top of the bodies of our ancestral dead.
Clearly, the culture war against the American Indian is not over. Welcome to the new American century.
- The Aboriginal News Group
The Aboriginal News Group is an international association of Indigenist blog-journalists working to provide accurate under-reported Indigenous news items to the people of the Fourth World and others with a concern for human justice and Aboriginal political issues.
Quelle: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert
Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt.
Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte
können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für
eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich.
Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht
verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu
überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige
Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der
Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon
unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem
Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei
Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte
umgehend entfernen.
Haftung für Links
Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren
Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese
fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte
der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der
Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung
auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige
Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente
inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte
einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen
werden wir derartige Links umgehend entfernen.
Urheberrecht
Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten
unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und
jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen
der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads
und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen
Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden,
werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche
gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis.
Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen.
Datenschutz
Die Nutzung unserer Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name,
Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.
Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B.
bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann.
Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht
möglich.
Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten
durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter
Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen.
Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte
im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails,
vor.