Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

An unserem Tresen ist noch Platz, klemm Dich dazwischen +++ ein Treffpunkt für alle Altersklassen
Neuanmeldungen die sich nicht innerhalb von 14 Tagen an den Beiträgen beteiligen werden vom Admin wieder gelöscht
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 17 Antworten
und wurde 166 mal aufgerufen
 Bücherecke
Seiten 1 | 2
Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:02
PHILOSOPHEN antworten

SOKRATES

Sokrates (altgriechisch Σωκράτης Sōkrátēs * 469 v. Chr.; † 399 v. Chr.) war ein für das abendländische Denken grundlegender griechischer Philosoph, der in Athen lebte und wirkte. Seine herausragende Bedeutung zeigt sich u. a. darin, dass alle griechischen Denker vor ihm als „Vorsokratiker“ bezeichnet werden. Sokrates entwickelte die philosophische Methode eines strukturierten Dialogs, die er Mäeutik („Hebammenkunst“) nannte. Diese Kunst der Gesprächsführung und ihre philosophischen Inhalte sind nur indirekt überliefert worden, da Sokrates selbst nichts Schriftliches hinterlassen hat. Mehrere seiner Schüler, der berühmteste unter ihnen Platon, haben sokratische Dialoge verfasst und unterschiedliche Züge seiner Lehre betont. Die unbeugsame Haltung des Sokrates in dem gegen ihn wegen angeblich verderblichen Einflusses auf die Jugend und wegen Missachtung der Griechischen Götter geführten Prozess hat zu seinem Nachruhm wesentlich beigetragen. Das Todesurteil nahm er als gültiges Fehlurteil gelassen hin; bis zur Hinrichtung durch den Schierlingsbecher beschäftigten ihn und die zu Besuch im Gefängnis weilenden Freunde und Schüler philosophische Fragen.

Nahezu alle bedeutenden philosophischen Schulen der Antike haben sich auf Sokrates berufen. Michel de Montaigne nannte ihn im 16. Jahrhundert den „Meister aller Meister“ und noch Karl Jaspers schrieb: „Sokrates vor Augen zu haben, ist eine der unerlässlichen Voraussetzungen unseres Philosophierens.“

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

Konsum allein macht nicht glücklich. Nur wer seiner inneren Stimme vertraut und ihr folgt, kennt keine Sorgen. und wer sich selbst nicht zu wichtig nimmt, wird freier und glücklicher.


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:05
#2 RE: PHILOSOPHEN antworten

KONFUZIUS


Konfuzius
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Konfuzius, Darstellung aus dem 18. Jahrhundert
Konfuziusstatue im Dichtergarten München

Konfuzius – latinisiert aus 孔夫子, Kǒng Fūzǐ „Lehrmeister Kong“, chin. 孔子, Kǒng Zǐ, W.-G. K’ung-tzǔ „Meister Kong“, auch als Kung-tse[1] oder Kong-tse[2] transkribiert – war ein Philosoph im Kaiserreich China. Er lebte vermutlich von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. und wurde unter dem Namen Kong Qiu (Wade-Giles: K’ung Ch’iu) in der Stadt Qufu im chinesischen Staat Lu (der heutigen Provinz Shandong) geboren, wo er auch starb.

Das zentrale Thema seiner Lehren war die soziale Ordnung, die seiner Meinung nach durch Achtung vor anderen Menschen und Ahnenverehrung erreichbar sei. Als Ideal galt Konfuzius der „Edle“ (君子 junzi), ein moralisch einwandfreier Mensch. Edel kann der Mensch dann sein, wenn er sich in Harmonie mit dem Weltganzen befindet: „Den Angelpunkt zu finden, der unser sittliches Wesen mit der allumfassenden Ordnung, der zentralen Harmonie vereint“, sah Konfuzius als das höchste menschliche Ziel an. „Harmonie und Mitte, Gleichmut und Gleichgewicht“ galten ihm als erstrebenswert. Den Weg hierzu sah Konfuzius vor allem in der Bildung.

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

Egomanen aufgepasst! "Treue gegen sich selbst und Güte gegen andere: Darin ist alles befasst", lautet die oberste Regel des Konfuzius. Erst in menschlicher Gemeinschaft wird für ihn der Mensch zum Menschen. Und dabei gilt eine bis heute verständliche Regel: "Was du selbst nicht wünschest, tu nicht den anderen".


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:08
#3 RE: PHILOSOPHEN antworten

SENECA


Lucius Annaeus Seneca, genannt Seneca der Jüngere (* etwa im Jahre 1 in Corduba; † 65 n. Chr. in der Nähe Roms), war ein römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Staatsmann und als Stoiker einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit. Seine Reden, die ihn bekannt gemacht haben, sind verloren gegangen. Vom Jahr 49 an war er der maßgebliche Erzieher des späteren Kaisers Nero. Um diesen auf seine künftigen Aufgaben vorzubereiten, verfasste er eine Denkschrift darüber, warum es weise sei, als Herrscher Milde walten zu lassen (de clementia). Im Jahre 55 bekleidete er ein Suffektkonsulat. Senecas Bemühen, Neros eigensüchtig ausschweifendem Temperament gegenzusteuern, war jedoch kein dauerhafter Erfolg beschieden. Zuletzt wurde er vom Kaiser der Beteiligung an der pisonischen Verschwörung beschuldigt und ihm wurde die Selbsttötung befohlen. Diesem Befehl kam er ohne Zögern nach.

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

Gelassen stellt Seneca fest: "Um lange zu leben, bedarfst du des Schicksals, um genug zu leben, deines Entschlusses." Nicht die Dauer des Lebens ist für Seneca entscheidend, sondern die Qualität. Um diese zu sichern, nahm er sich jeden Abnd Zeit, um den vergangenen Tag zu prüfen.


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:10
#4 RE: PHILOSOPHEN antworten

AUGUSTINUS[img]Augustinus von Hippo, auch: Augustinus von Thagaste, Augustin oder Aurelius Augustinus (* 13. November 354 in Tagaste (auch: Thagaste) in Numidien, heute Souk Ahras in Algerien; † 28. August 430 in Hippo Regius in Numidien, heute Annaba in Algerien), ist einer der bedeutendsten christlichen Kirchenlehrer und ein wichtiger Philosoph an der Zeitenwende zwischen Antike und Mittelalter. Er war zunächst Rhetor in Thagaste, Karthago, Rom und Mailand. Von 395 bis zu seinem Tod war er Bischof von Hippo Regius.

Augustinus hat viele theologische Schriften verfasst, die zu einem großen Teil erhalten sind. Diese Schriften bilden für Augustinus eine Einheit; der christliche Glaube ist ihm Grundlage der Erkenntnis (crede, ut intelligas: „glaube, damit du erkennst“ bzw. „ich glaube, um zu erkennen“). Seine „Bekenntnisse“ (Confessiones) gehören zu den einflussreichsten autobiographischen Texten der Weltliteratur. Augustinus' Philosophie enthält von Platon stammende, jedoch im christlichen Sinn modifizierte Elemente. Hierzu gehören insbesondere die Zweiteilung der Wirklichkeit zwischen der höheren Welt des Seins, die nur dem Denken zugänglich ist, und der niederen Welt des Werdens, die den Sinnen zugänglich ist: ein Dualismus, der sich im Menschen in der spannungsvollen Einheit von Leib und Seele ausdrückt. Die erste Biographie des Augustinus stammt von Possidius von Calama, der ihn als Schüler noch gut gekannt hat.

Als einer der einflussreichsten Theologen und Philosophen der christlichen Spätantike bzw. der Patristik hat er das Denken des Abendlandes wesentlich geprägt. In der Orthodoxen Kirche dagegen blieb er praktisch unbekannt; als seine Lehre im 14. Jahrhundert durch griechische Übersetzungen auch in Konstantinopel bekannt wurde, stieß sie auf Ablehnung, soweit sie nicht ohnehin dem Konsens anderer Kirchenväter entsprach. Seine Theologie beeinflusste die Lehre fast aller westlichen Kirchen, ob katholisch oder protestantisch. Auch die theologischen Schriften des heutigen Papstes, Benedikt XVI., sind wesentlich von seiner Lehre durchdrungen.[1]

Augustinus wird in den Westkirchen als Heiliger verehrt. Der allgemeine Gedenktag in der römisch-katholischen und den anglikanischen Kirchen ist der 28. August. In den Orthodoxen Kirchen, wo er trotz der Ablehnung mancher seiner Lehren wegen seines Lebenswandels als Seliger Augustinus benannt ist, ist sein Gedenktag der 15. Juni. Weitere besondere katholische Gedenktage sind Augustinus' Bekehrung am 5. Mai und die Überführung der Gebeine (des Augustinus) am 11. Oktober (in Brügge). Er gilt als der Vater und Schöpfer der theologischen und philosophischen Wissenschaft des christlichen Abendlandes und trägt den Ehrentitel „Kirchenvater“.[/img]

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

Auch wenn der Verstand scheitert - es bleibt die Hoffnung auf gott, der sich unser liebevoll annimmt.


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:13
#5 RE: PHILOSOPHEN antworten

MEISTER ECKHART

Eckhart von Hochheim, bekannt als Meister Eckhart (* um 1260 bei Gotha – Hochheim, Tambach oder Wangenheim; † vor 30. April 1328 in Avignon oder Köln) war ein bedeutender spätmittelalterlicher Theologe und Philosoph. Er gehörte dem Orden der Dominikaner an. Er wird oft als Mystiker bezeichnet, doch ist in der Forschung umstritten, ob der unterschiedlich definierte Begriff „Mystik“ für Elemente seiner Lehre angemessen oder eher irreführend ist.[1]

Ein Bildnis Eckharts ist nicht überliefert. Keines seiner Werke ist im Autograf erhalten, doch lässt die Aufzeichnung seiner Predigten erkennen, dass er sie zumindest teilweise autorisiert hat.

Eckharts Gedankengut hatte großen, teils indirekten Einfluss auf die spätmittelalterliche Spiritualität im deutschen und niederländischen Raum, doch berief man sich selten ausdrücklich auf ihn, denn ein Teil seiner Lehren war bald nach seinem Tod kirchlich verurteilt worden.

http://www.wikipedia.de

was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

In der alltäglichen Informationsflut wird das Wesentliche oft verschüttet. Statt uns mit Äusserlichkeiten aufzuhalten, sollten wir in uns gehen und auf unser spirituelles Talent vertrauen.


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:15
#6 RE: PHILOSOPHEN antworten

THOMAS VON AQUIN

Thomas von Aquin (* um 1225 auf Schloss Roccasecca bei Aquino in Italien; † 7. März 1274 in Fossanova; auch Thomas Aquinas oder Tommaso d'Aquino) gilt als einer der einflussreichsten Philosophen und Theologen der Geschichte. Er war Dominikaner. Thomas von Aquin gehört zu den bedeutendsten katholischen Kirchenlehrern und ist seiner Wirkungsgeschichte nach ein Hauptvertreter der Philosophie des hohen Mittelalters, d. h. der Scholastik. Er hinterließ ein sehr umfangreiches Werk, das etwa im Neuthomismus und der Neuscholastik bis in die heutige Zeit nachwirkt. In der römisch-katholischen Kirche wird er als Heiliger verehrt.

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

Glauben heisst bekanntlich nicht wissen. Wir erkennen, dass wir nicht alles begreifen können. Und zeigen so, dass wir alles begriffen haben.


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:18
#7 RE: PHILOSOPHEN antworten

JOHN LOCKE

John Locke [dʒɒn lɒk] (* 29. August 1632 in Wrington bei Bristol; † 28. Oktober 1704 in Oates (Essex)) war ein einflussreicher englischer Philosoph.

Locke war ein Hauptvertreter des britischen Empirismus. Er bildet zusammen mit George Berkeley (1684–1753) und David Hume (1711–1776) das Dreigestirn der britischen Aufklärung und des aufkommenden Empirismus. Des Weiteren ist er neben Thomas Hobbes (1588–1679) und Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) einer der bedeutendsten Vertragstheoretiker.

Seine politische Philosophie beeinflusste die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, die Verfassung der Vereinigten Staaten, die Verfassung des revolutionären Frankreichs und über diesen Weg die meisten Verfassungen liberaler Staaten maßgeblich. In seinem Werk Two Treatises of Government argumentiert Locke, dass eine Regierung nur legitim ist, wenn sie die Zustimmung der Regierten besitzt und die Naturrechte Leben, Freiheit und Eigentum beschützt. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind, haben die Untertanen ein Recht auf Widerstand gegen die Regierenden.

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

Locke lehrt uns, wie reich beschenkt wir vom ersten Tag an sind. Ohne unser Zutun haben wir würde erhalten. Freiheit und Besitz zu wahren und zu mehren, stärkt die Würde und bringt uns dem Glück näher. Dabei haben wir die Fähigkeit, das rechte Mass einzuhalten.


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:20
#8 RE: PHILOSOPHEN antworten

DESCARTES

René Descartes [ʀəˈne deˈkaʀt], latinisiert Renatus Cartesius, (* 31. März 1596 in La Haye/Touraine, Frankreich; † 11. Februar 1650 in Stockholm, Schweden) war ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler.

Descartes gilt als der Begründer des modernen frühneuzeitlichen Rationalismus, den Spinoza, Malebranche und Leibniz kritisch-konstruktiv weitergeführt haben. Sein rationalistisches Denken wird auch Cartesianismus genannt. Er ist außerdem für das berühmte Dictum „cogito ergo sum“ („ich denke, also bin ich“) bekannt, das die Grundlage seiner Metaphysik bildet, aber auch das Selbstbewusstsein als genuin philosophisches Thema eingeführt hat. Seine Auffassung bezüglich der Existenz von zwei nicht miteinander wechselwirkenden, voneinander verschiedenen 'Substanzen' - Geist und Materie - ist heute als Cartesianischer Dualismus bekannt und steht im Gegensatz zu den verschiedenen Varianten des Monismus sowie zur dualistischen Naturphilosophie Isaac Newtons, der die Wechselwirkung aktiver immaterieller „Kräfte der Natur“ mit der absolut passiven Materie lehrt (siehe dazu Newtonsche Gesetze, Erstes Gesetz der Bewegung).

Descartes ist der Erfinder der sogenannten analytischen Geometrie, die die Algebra und die Geometrie verbindet.

Seine naturwissenschaftlichen Arbeiten sind zwar früh durch die newtonsche Physik widerlegt worden[1] - sei es seine Ablehnung des Gravitations-Prinzips oder seine Wirbel-Theorie -, Descartes' Leistungen im naturwissenschaftlichen Bereich dürfen aber nicht unterschätzt werden, da er einer der wichtigsten und strengsten Vertreter des Mechanismus gewesen ist, der die ältere aristotelische Physik überwunden hat.

Sein Ethos der Pflicht und der Selbstüberwindung hat die Literatur der französischen Klassik des 17. Jahrhunderts teilweise beeinflusst.

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

Wir können die Grenzen unseres Bewusstseins selbst setzen. Wir müssen unser Schicksal nicht hinnehmen, sondern können es selbst gestalten.


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:23
#9 RE: PHILOSOPHEN antworten

ROUSSEAU

Jean-Jacques Rousseau (* 28. Juni 1712 in Genf; † 2. Juli 1778 in Ermenonville bei Paris) war ein Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge, Naturforscher und Komponist. Er gilt als einer der wichtigsten geistigen Wegbereiter der Französischen Revolution und hatte großen Einfluss auf die Pädagogik und die politischen Theorien des 19. und 20. Jahrhunderts.

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

So erfreulich Wohlstand auch ist: Erscheint uns die moderne Welt nicht immer wieder übervoll? Rousseau ermuntert uns zur Entrümpelung. Wer Materielles nicht zu wichtig nimmt, muss sich auch nicht mit Neid aufhalten.


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:27
#10 RE: PHILOSOPHEN antworten

DALAI LAMA

Dalai Lama (aus dem Mongolischen: Ozeangleicher Lehrer, von Dalai – mong. Ozean; auch: Gyalwa Rinpoche; wylie: rgyal ba rin po che) ist seit 1578 der Titel einer der höchsten kultisch-religiösen Autoritäten des Vajrayana-Buddhismus, der traditionell besonders in Tibet, aber auch in der Mongolei Verbreitung gefunden hat. Zwischen 1642 und 1959, dem Jahr der Flucht ins Exil, hatte der Dalai Lama zeitweise die Führung des tibetischen Staatswesens inne, das sich meist auf die zentraltibetische Doppelprovinz Ü-Tsang beschränkte.

Die Dalai Lamas, die in religiöser Hinsicht in enger Beziehung zu den Panchen Lamas stehen, sind wie diese traditionell Mönche der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus, deren Oberhaupt der Ganden Tripa ist. Eine Ausnahme war der sechste Dalai Lama Tsangyang Gyatso, der seine Mönchsgelübde zurückgab.

Der gegenwärtige 14. Dalai Lama ist der Mönch Tenzin Gyatso.

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

Ich, ich, ich - der Egoismus wird heute fast überall grossgeschrieben. Dabei hat ein blick über den Tellerrand viel für sich: Wer anderen hilft, schenkt auch sich selbst Freude!


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:29
#11 RE: PHILOSOPHEN antworten

SCHOPENHAUER

Arthur Schopenhauer (* 22. Februar 1788 in Danzig; † 21. September 1860 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer. Er vertrat als einer der ersten Philosophen des 19. Jahrhunderts die Überzeugung, dass der Welt ein unvernünftiges Prinzip zugrundeliege.

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

Das Leben ist hart! Man kann es dennoch leicht bewältigen: Indem man unerschrocken annimmt, was man sowieso nicht verändern kann. Gelassenheit verleiht Stärke.


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:32
#12 RE: PHILOSOPHEN antworten

NIETZSCHE

Friedrich Wilhelm Nietzsche (* 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen; † 25. August 1900 in Weimar) war ein deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe.

Im Alter von 24 Jahren wurde Nietzsche Professor für klassische Philologie in Basel. Bereits zehn Jahre später legte er wegen Krankheiten, die ihn sein Leben lang begleiteten, die Professur nieder. Von nun an reiste er als heimatloser und noch recht unbekannter Autor zwischen Frankreich, Italien, Deutschland und der Schweiz umher. Als er 44 Jahre alt war, brach eine schwere Geisteskrankheit aus. Die letzten elf Jahre seines Lebens verbrachte Nietzsche in der Pflege seiner Mutter und seiner Schwester. Erst zu dieser Zeit erlangten seine Schriften größere Resonanz.

Der junge Nietzsche fühlte sich der Philosophie Schopenhauers verbunden. Später wollte er Schopenhauers Pessimismus überwinden und stellte eine radikale Lebensbejahung in den Mittelpunkt seiner Philosophie.

Sein Werk enthält tiefgreifende Kritiken an Moral, Religion, Philosophie, Wissenschaft und Formen der Kunst. Der als lebensschwach empfundenen Gegenwart stellte er oft das antike Griechenland gegenüber. Wiederkehrendes Ziel von Nietzsches Angriffen ist vor allem die christliche Moral sowie die christliche und platonistische Metaphysik. Er stellte den Wert der Wahrheit überhaupt in Frage und wurde damit Wegbereiter moderner und postmoderner philosophischer Ansätze. Auch Nietzsches Konzepte, etwa des „Übermenschen“, des „Willens zur Macht“ oder der „ewigen Wiederkunft“, geben bis heute Anlass zu Deutungen und Diskussionen.

Nietzsches Denken hat weit über die Philosophie hinaus gewirkt und ist bis heute unterschiedlichsten Deutungen und Bewertungen begegnet. Seine Schriften entbehren einer strengen Systematik; er hat oft den Aphorismus als Ausdrucksform des Gedankens gewählt. Sowohl sein Prosastil als auch seine Gedichte und der pathetisch-lyrische Stil von Also sprach Zarathustra haben ihm auch als Schriftsteller Anerkennung verschafft. Das biographische und psychologische Interesse an der Person Nietzsche ist deutlich stärker als bei anderen Philosophen.

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

Alle Welt sagt uns, worauf es ankommt- Politiker, Ärzte, Lifestyle-Berater. Doch nützt der beste Rat wenig, wenn wir unseren eigenen Stärken nicht trauen. Selbstbewusstsein ist Trumpf. Man muss ja nicht gleich dem Übermenschen-Wahn verfallen.


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:35
#13 RE: PHILOSOPHEN antworten

HEIDEGGER

Martin Heidegger (* 26. September 1889 in Meßkirch; † 26. Mai 1976 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Philosoph. Hauptsächliche Bemühung Heideggers war die Kritik der abendländischen Philosophie vor allem in ihrer Ausprägung als Metaphysik. Dazu untersuchte Heidegger die Werke großer Philosophen unter phänomenologischen, hermeneutischen und ontologischen Gesichtspunkten. Ziel dieser Aufarbeitung der Philosophiegeschichte war für Heidegger die Überwindung metaphysischer Auffassungen des Menschen und der Welt.

Im Zuge dieser angestrebten Überwindung entstand 1927 sein erstes Hauptwerk Sein und Zeit, mit dem er die philosophische Richtung der Fundamentalontologie begründete. Sie stellt den Versuch dar, einen neuen Blick auf das Verhältnis von Menschen und Welt zu eröffnen. Ab Mitte 1930 widmete er sich einer Gesamtinterpretation der abendländischen Philosophiegeschichte. Die dort vorgefundenen philosophischen Entwürfe haben für Heidegger vor allem gemeinsam, daß sie stets nur eine einseitige Auffassung der Welt geben. In dieser Weise einseitiges Denken nennt Heidegger metaphysisch.

Die Technik war für Heidegger nicht allein ein Mittel zum Erreichen von Zwecken. Vielmehr stellt auch sie eine einseitige, also metaphysische, Auffassung der Welt dar. Dies zeigt sich für Heidegger darin, daß sie die Erde allein unter dem Gesichtspunkt der Nutzbarmachung in den Blick bringt. Wegen der globalen Verbreitung der Technik und der damit verbundenen schonungslosen Vernutzung natürlicher Ressourcen sieht Heidegger in ihr eine große Gefahr. Ab Mitte der vierziger Jahre erarbeitete er daher anhand von Hölderlins Dichtungen Alternativen zur technischen Weltauffassung. Über die Dichtung gelangte er in seinen späten Texten ab 1950 zur Sprache. Dem Beziehungsreichtum der geschichtlich gewachsenen Sprache gewinnt Heidegger eine Auffassung der Welt ab, die Einseitigkeiten vermeidet und Ansätze für ein schonendes „wohnen auf Erden“ bietet.

Eine breite Rezeption Heideggers macht ihn zu einem der einflußreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Gleichwohl ist sein Werk inhaltlich umstritten und auch Heideggers NS-Engagement ist bis heute Gegenstand kontroverser Debatten.

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

Vorsicht vor der Abstumpfung! Statt im Alltagstrott zu versinken, sollte man sein Leben ganz bewusst gestalten. Wer das nicht macht, verpasst die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben - und wird unglücklich.


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:38
#14 RE: PHILOSOPHEN antworten

KANT

Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg; † 12. Februar 1804 ebenda) war ein deutscher Philosoph im Zeitalter der Aufklärung. Er zählt zu den bedeutendsten Philosophen der abendländischen Philosophie. Sein Werk Kritik der reinen Vernunft kennzeichnet einen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie.

Nicht nur in der Erkenntnistheorie, sondern auch in der Ethik mit dem Grundlagenwerk Kritik der praktischen Vernunft und in der Ästhetik mit der Kritik der Urteilskraft sowie bedeutenden Schriften zur Religions-, Rechts- und Geschichtsphilosophie schuf Kant eine neue, umfassende Perspektive in der Philosophie, welche die Diskussion bis ins 21. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst.

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

Auf den Verstand ist jederzeit Verlass! Er sorgt für den nötigen Durchblick und sollte auch unser moralisches Verhalten bestimmen.


Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


20.02.2009 18:40
#15 RE: PHILOSOPHEN antworten

SARTRE

Jean-Paul Sartre [ʒɑ̃ˈpɔl saʀtʀ] (* 21. Juni 1905 in Paris; † 15. April 1980 in Paris; vollständiger Name Jean-Paul Charles Aymard Sartre) war ein französischer Schriftsteller und Philosoph. Der politisch engagierte Verfasser zahlreicher Romane, Erzählungen, Dramen, Essays und philosophischer Werke gilt als Vordenker und Hauptvertreter des Existentialismus und als der repräsentative französische Intellektuelle des 20. Jahrhunderts.

http://www.wikipedia.de


was können wir von ihm lernen?(Quelle: Gong)

Man mag es im globalisierten Zeitalter kaum glauben: Wir haben unser Leben selbst in der Hand! Selbstverwirklichung ist erste Bürgerpflicht!


Liebe Grüsse

Seiten 1 | 2
 Sprung  
Stammgäste stellen sich vor


Disclaimer

Quelle: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert

Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links

Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen.

Datenschutz

Die Nutzung unserer Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor