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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Biographien
Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
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07.06.2008 00:03
Bill Bryson antworten

http://www.randomhouse.com/features/bill...bill_bryson.jpg

mein absoluter Lieblings-Reise-Schriftsteller!!!!! Er versteht, seine Reisen derart humorvoll und trotzdem nahe an den Einwohnern zu beschreiben, dass man sofort nach dem nächsten Buch lechzt! Wer Reiseliteratur mag, der ist mit ihm mit Sicherheit SEHR gut beraten!!!!!

seine offizielle Homepage:

http://www.randomhouse.com/features/billbryson/flat/home.php


Bill Bryson was born in Des Moines, Iowa, in 1951. A backpacking expedition in 1973 brought him to England where he met his wife and decided to settle. He wrote for the English newspapers The Times and The Independent for many years, writing travel articles to supplement his income. He lived with his family in North Yorkshire before moving back to the States in 1995, to Hanover, New Hampshire, with his wife and four children. In 2003 he and his family moved back to England, where they currently reside.

The Lost Continent, Bill Bryson's hilarious first travel book, chronicles a trip in his mother's Chevy around small town America. Since then, he has written several more, including notable bestsellers, A Walk in the Woods, I'm A Stranger Here Myself (published in Britain as Notes from a Big Country), and In a Sunburned Country (published in Britain as Down Under).

His other books include Bill Bryson's Dictionary of Troublesome Words, Neither Here nor There: Travels in Europe, Made in America, The Mother Tongue and Bill Bryson's African Diary. His latest book, A Short History of Nearly Everything, was published in Spring 2003.


MEHR:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bill_Bryson

seine Werke:

Reiseliteratur
The Palace Under the Alps and Over 200 Other Unusual, Unspoiled, and Infrequently Visited Spots in 16 European Countries (1985)
The Lost Continent: Travels in Small Town America (dt. Straßen der Erinnerung) (1989)
Neither Here nor There: Travels in Europe. 1993 (deutsch Streifzüge durch das Abendland: Europa für Anfänger und Fortgeschrittene. Goldmann, 2001, ISBN 3-442-45073-X
Notes from a small Island (dt. Reif für die Insel) (1995) ISBN 3-442-46596-6
A Walk in the Woods: Rediscovering America on the Appalachian Trail. 1997 (deutsch Picknick mit Bären. Goldmann, 1999, ISBN 3-442-44395-4
I'm a Stranger Here Myself (USA) / Notes From a Big Country (UK) (dt. Streiflichter aus Amerika) (1999) ISBN 3-442-45124-8
In a Sunburned Country (USA) / Down Under (UK) (dt. Frühstück mit Kängurus) (2000)
Bill Bryson's African Diary (dt. Mein Afrika-Tagebuch) (2003)

Literatur über Sprache
The Mother Tongue: English and How it Got That Way (1989)
Mother Tongue. The English Language.: The English Language (1991)
Made in America: an Informal History of the English Language in the United States (1994)
The Penguin Dictionary of Troublesome Words (1984), überarbeitete Ausgabe unter dem Titel Troublesome Words (1997)

Populärwissenschaftliche Literatur
A Short History of Nearly Everything (dt. Eine kurze Geschichte von fast allem) (2003)
Shakespeare: The World as a Stage (2007)

Autobiografie
The Life and Times of the Thunderbolt Kid (dt. Mein Amerika) (2006)




Liebe Grüsse

Bienchen Offline

Moderator DORNRÖSCHEN
Beiträge: 22.291
Punkte: 23.283


31.10.2008 22:53
#2 RE: Bill Bryson antworten

Hier findet Ihr die Bücher von Bill Bryson mit Inhaltsangaben: http://books.google.de/books?ct=title&q=...%BCchern+suchen


Frühstück mit Kanguruhs

http://www.die-leselust.de/buch/bryson_bill_downunder.htm


Reif für die Insel

http://www.literaturschock.de/buecher/3442442796.htm


Eine kurze Geschichte von fast allem

Eine kurze Geschichte von fast allem
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


Eine kurze Geschichte von fast allem ist ein Sachbuch von Bill Bryson, einem amerikanisch-britischen Wissenschaftsjournalisten, das 2003 unter dem Titel „A short History of Nearly Everything“ in New York City erschienen ist.

In 30 Kapiteln gibt Bryson eine kurzweilige und anekdotenreiche Zusammenfassung von naturwissenschaftlichen Antworten auf die Frage, wie das Raumschiff Erde und seine Lebensformen entstanden sind. Er stützt sich dabei auf umfangreiche eigene Lektüre und viele Interviews mit Fachwissenschaftlern, die ihn bei der Zusammenfassung und Einordnung der noch laufenden Fachdiskussionen unterstützt haben.

Darüber hinaus ist das Sachbuch eine sehr lesbare, weil auch auf viele Anekdoten gestützte Geschichte der Entdeckungen und Entdecker in den hier betrachteten Einzelwissenschaften. Dabei geht es auch um schräge Persönlichkeiten und ihre Geheimniskrämerei, um Plagiate und Ehrabschneidungen, um geniale Vorgriffe und kollektive Fehleinschätzungen.

Dieses Buch, das sich auch in Deutschland schnell in die Bestsellerlisten vorgearbeitet hat, wurde 2005 das meistverkaufte Sachbuch in England und gewann im gleichen Jahr den Descartes-Preis der Europäischen Kommission für seine Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse.


Grobe Themenübersicht

* Entstehung, Aufbau und Veränderungen des Universums
* Entstehung des Planeten Erde und die Ingangsetzung der ersten chemischen Reaktionen in und auf der Erde
* Entstehung einfacher organischer Moleküle und Vielfalt der Lebensformen von Mikroorganismen
* Erdrotation, Asteroidenbeschuss und vulkanische Tätigkeit in ihren Auswirkungen auf Klimaschwankungen
* Artensterben und Selektion
* Vererbung, DNA und Funktionsweise der Gene im Körper
* Der moderne Mensch und seine Vor- und Nebenformen (Hominiden)

Die Hauptsache: Geschichte besiegt Schöpfung

Die zahlreichen hier versammelten Forschungsergebnisse „von fast allem“ erzwingen in den einzelnen Themenbereichen von Zeit zu Zeit orientierende Zusammenfassungen. Bryson legt hierbei den Akzent auf die Überwindung der vorher meist statischen Vorstellungen durch die Einführung der Idee der Geschichte in das Konzept der wissenschaftlichen Objekte: Der Urknall und das expandierende Universum, die Plattentektonik, der Umschlag von nicht-organischen in organische Moleküle, die Entstehung der Arten...

Er unterstreicht mehrfach, dass das Leben auf der Erde nur ein einziges Mal entstanden ist und alle Lebensformen durch einen inzwischen vielastigen Lebensbaum miteinander verbunden sind. Nur viele glückliche Zufälle hätten in dieser langen und an Entwicklungsabbrüchen reichen Entwicklung den Menschen an die Spitze gestellt.

Mit diesem Konzept fasst Bryson vieles populärwissenschaftlich zusammen, was sich gegen den Kreationismus und die mit ihm verwandten Anschauungen sagen lässt – ohne sie auch nur einmal beim Namen zu nennen. Wegen dieser nur impliziten Polemik, wegen der Verständlichkeit des Textes und der (selbst-)ironischen Darstellung ist das Buch eine volle Breitseite gegen fundamentalistische Sichtweisen.

Nebenfragen

Darüber hinaus liefert er für den interessierten Laien eine Vielzahl von weiteren Anregungen zu hier nicht vertieften Fragen, wie zum Beispiel:

* Wie verständlich ist eine Welt, deren sowohl kosmische als auch subatomare Prozesse die engen Grenzen unseres alltäglichen Ursache-Wirkungs-Denkens sprengen? Wenn – ohne alle Mystik – sowohl das Weltall als auch Elektronen sich „aus dem Nichts“ materialisieren? Wie winzig ist das Fenster unseres Begreifens wirklich?
* Was haben wir bisher von einem Kosmos gesehen, dessen Materie zu mehr als 90% „dunkle Materie“ ist, von der wir nicht mehr wissen, als dass es sie gibt? Wenn wir die nach Anzahl und Biomasse meisten Lebewesen auf unserem Planeten, die Mikroorganismen, und den größten Teil seiner Oberfläche, die Meere, gerade erst zu erforschen begonnen haben?
* Wie produzieren Genie und Gesellschaft im Wechselspiel gemeinsam den wissenschaftlichen Fortschritt, wenn manche Erkenntnisse erst warten müssen, bis „ihre Zeit reif“ ist und andere fast gleichzeitig mehrfach in ähnlicher Form entdeckt werden (wie die Evolutionstheorie von Charles Darwin, Alfred Wallace, Robert Chambers und dem schottischen Gärtner Patrick Matthew)? Was sind die wichtigsten Determinanten wissenschaftlichen Fortschritts?
* Wie kann die Menschheit vor allem ihre Klimapolitik auf einem Planeten gestalten, dessen vernetzte Systeme wir gerade erst zu verstehen beginnen? Wie verhalten wir uns angemessen in unserem gigantischen „Experiment Erde“, wenn wir keine Ahnung von seinen Kipppunkten haben und dennoch kühn gleichzeitig viele Schalter ausprobieren?

Sachliche Fehler

Das Buch enthält - bei dem Umfang des vom Autor zusammengefassten Forschungsstands nicht verwunderlich - einzelne sachliche Fehler. Beispielsweise behauptet der Autor auf Seite 306, bei der Taucherkrankheit würden sich bei zunehmendem Druck die Stickstoffbläschen bilden; tatsächlich aber löst sich der Stickstoff jedoch bei höherem Druck. Die Bläschen entstehen nur bei einem schnellen Druckabfall (aufgrund der geringeren Löslichkeit im Blut). Weiterhin wird behauptet, in der Thermosphäre betrage der Abstand zwischen zwei Molekülen mehrere Kilometer (ein Vakuum, das so nicht einmal im freien Weltraum erreicht wird); gemeint ist hier wohl die mittlere freie Weglänge. Die Bewegung der Gasatome selbst stellt ihre Temperatur dar.


Liebe Grüsse

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