Aber ich dachte jetzt gerade an meine Waffensachkundeprüfung, und da wurde das Thema Angriff durch Tier und Mensch behandelt, bei Mensch hieß es ganz klar Notwehr und bei Tier Notstand, da eine Sache...
Das weiss ich, da ich erst letzte Woche in der Arbeit in einem dienstlichen Forum darüber diskutiert hatte. Da war ich auch der Meinung, ein Tier ist keine Sache. Aber im Steuerrecht heisst es bei "Betriebsvermögen": "Sachen und Tiere"
Hätten wir nicht Ackerbau und Viehzucht erfunden, würde es höchstwahrscheinlich kaum mehr als 1 millionen Menschen auf der Welt geben. Für mehr hat Mutter Natur keine Nahrung. Der Bestand würde sich ganz von selbst regulieren. Aber jetzt haben wir die Landwirtschaft und 7 MILLIARDEN in Zahlen 7 000 000 000 Menschen auf der Welt. Und alle wollen satt werden. Man hält nicht nur Tiere in Massen, sondern auch Pflanzen. Und weil zu wenig Platz auf der Erde ist, für alle Tiere und Pflanzen, muß man sie einengen. Das selbe machen sie auch mit uns Menschen. Menschen wohnen in 10, 20, 30 und mehr Etagen hohen Häusern über und nebeneinander. Block für Block in immer größer werdenden Städten. Das ist nichts anderes, als das, was die Tiere erleben müssen. Menschen fühlen sich so auch nicht mehr wohl und betäuben sich mit allen möglichen und unmöglichen Drogen, um dieser Realität irgendwie zu entkommen. Wer davon träumt, das die lieben Schweinchen in großen, luftigen Stallanlagen mit hektarweise Auslauf und Streicheleinheiten gehalten werden, erwartet, das sich die Menschheit auf ein Tausendstel reduziert. Genau so könnten Pflanzenschützer die Haltung von Mais, Weizen, Roggen und Co als unwürdig erachten, weil diese Pflanzen in der freien Natur nur vereinzelt und in der Gesellschaft vieler anderer Wiesenpflanzen vor kommen.
Wo Menschenmassen leben, müssen auch die Lebensmittel in Massen gezüchtet werden.
So...und jetzt stürzt euch auf mich. Aber ich bin froh, dass das Hähnchen NOCH bezahlbar ist. Wenn es mal so teuer sein wird, das ich es mir nicht mehr leisten kann, werde ich entweder krank, oder ich gehe in die Wildnis und fange mir da mein Fleisch selber, auch wenn das dann Wilderei ist. Ich werde mich nicht zum Vegetarier zwingen lassen, nur weil das Fleisch nicht mehr bezahlbar ist. Rindfleisch von gekuschelten Rindern kostet jetzt schon 22,-€ das PFUND!!! Das ist schlichtweg Wucher!!!
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Erst mal sind die Tiere nicht "gekuschelt". Entschuldige, das meine ich nicht persönlich, habe ich es doch schon öfter gelesen: das ist eine völlig primitive Sicht der Dinge. Die Tiere werden auf den grossen Höfen auch nicht mehr gestreichelt als wo anders. Dazu hat ein Bauer nun wirklich keine Zeit. Im Gegenteil. Wenn sich die Tiere im Stall frei bewegen können, kostet das auch Arbeitszeit, wenn er sich ein Tier ansehen will, ob alles ok ist. Und ich bleibe dabei - wer so denkt, dem soll das Massen-Qual-Fleisch quer im Hals stecken bleiben und dem wünsche ich die selben Qualen, die die Tiere in solchen Betrieben erleben müssen. Nur damit sie für uns (auch ich bin kein Vegetarier) ihr Leben geben. Aber unser "Recht auf Fleisch" rechtfertigt noch lange nicht, wie mit den Tieren teilweise umgegangen wird. Und auch auf mich kannst Du Dich jetzt stürzen, wenn ich folgendes behaupte, von dem ich im tiefsten überzeugt bin: Wer respektlos und egoistisch mit den Tieren umgeht oder das von anderen fordert, der hat auch nicht wirklich Respekt vor anderen Lebewesen - den Menschen. Das ist purer Egoismus ohne Rücksicht auf Verluste.
Ich dachte eigentlich, Du hättest ein etwas anderes Verhältnis zu Deiner Umwelt?
Ich habe ein anderes Verhältnis zu meiner Umwelt, aber ich habe auch Hunger und nur beschränkte finanzielle Mittel. So grausam es klingen mag, aber ich gehe angeln und töte den gefangenen Fisch gnadenlos und sofort, wenn er die gichtige Größe hat. Ich töte ihn nicht, weil ich Spass daran habe, sondern weil ich ihn nicht lebendig essen will. Aber auch dann wäre er schnell tot. Der Tod gehört nun mal zum Leben dazu. Und es ist ein Naturgesetz, fressen und gefressen werden. Wenn ich Fleisch essen will, MUSS dafür ein Tier sterben. Das was man im Fernsehen zu sehen bekommt, muß nicht für ALLE Tierzuchtbetriebe gelten. Man zeigt die schwarzen Schafe, Positives interessiert doch keinen. Ich wohne in Rothenklempenow. Kannst mal googeln, wo das liegt. Landwirtschaft rundrum. Hier werden Rinder gezüchtet. Ob du es glaubst oder nicht, die stehen das ganze Jahr draußen. Soghar wenn die Randow Hochwasser hat. Jetzt im Winter werden die Tiere zugefüttert, ansonsten fressen sie das, was auf den Wiesen wächst. Genau so stehen hier die Schafe auf der Weide und selbst Schweine laufen inzwischen draußen rum. Hühner haben sie im Stall. Aber das liegt in dieser Gegend daran, das es hier Adler gibt, die sich gerne mal ein Huhn greifen.
Die Tierschützer brechen in solche Ställe ein, bei denen es tatsächlich übelst ist. Aber das ist nicht die Regel. So wie nicht alle Autofahrer Raser sind, sind nicht alle Tierzüchter Monster. Es gibt auch welche, die ihre Tiere lieben und auf gutes Fleisch achten, was von gut behandelten Tieren eher zu erwarten ist. Die gekuschelten Rinder sind solche, die frei auf der Wiese stehen. Man sollte das nicht wörtlich nehmen. Du siehst nur die Quälerei. Aber das ist nicht die Norm. Die Zuchtbetriebe werden in Deutschland schon sehr genau kontrolliert. Dazu gibt es das Ordnungsamt, das Gesundheitsamt, die Tierärzte und noch einige andere Kontrollbehörden, die sehr streng darauf achten. Und die übelen Betriebe werden schnell geschlossen, wenn sie das Übel nicht schnellstens abstellen. Und die Schlachthöfe werden genau so kontrolliert. Kannst dir mal den Schlachthof in Anklam ansehen. Der ist sauberer als manch Krankenhaus.
Das die Tiere oft in beengten Verhältnissen leben, liegt ganz einfach daran, das es eng geworden ist, auf unserer Erde.
Und deine Hasstiraden, von wegen das Fleisch soll einem im Hals stecken bleiben, beeindrucken mich nicht. Damit die Tiere gut leben, dürfen Menschen verhungern...??? Rechne mal...es sind 7 miliarden Menschen auf der Erde. Wenn jeder zwei Potionen am Tag essen will, müssen 14 miliarden Portionen da sein...PRO TAG!!!!!
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Nein, Du übertreibst. Es muss sicher niemand verhungern, nur weil es keine üblen Massenzuchtbetriebe mehr gibt, die nur auf Profit aus sind ohne Rücksicht auf Verluste. Denk mal dran, dass in gerade solchen Betrieben auch übelst Antibiotika verbraucht wird. Ich habe auch nirgendwo geschrieben, dass alle Betriebe so geführt werden. Ich hetze nur gegen DIE Betriebe, die so geführt werden. Der Fisch, den Du aus dem Fluss angelst oder den Hasen, den Du schiesst, die hatten ein normales Leben. Und wenn Du die Tiere danach verzehrst, so habe ich dagegen auch gar nichts. So etwas habe ich auch nirgendwo geschrieben. Und mein Bestreben ist es auch nicht, Hasstiraden loszulassen, sondern das sind eben meine Gefühle auf solche Aussagen. Das ist kein Hass. Guck mal, ich wünsche auch Kinderschändern eine ganz ganz üblen Tod. Ist ja nicht so, dass ich nur gegen Tierquäler solche Aussagen tätige.
Ich sage auch nicht, man darf Tiere nicht töten. Wo habe ich das denn gesagt??? Ich bin doch auch kein Vegetarier. Und die Menschen, die verhungern, sicher nicht wegen zu wenig Fleisch....
Das ein Tier nach wie vor nur eine Sache ist, das wird auch von der Kirche unterstützt. Diese spricht ja ganz ofiziell den Tieren eine Seele ab. Den Grund vermute ich ganz stark darin, Tiere zahlen keine Kirchensteuer. Doch halt, bedeutet das in letzte Konsequenz, ich bin auch nur eine Sache?
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
Na sicher - aus der Sicht der Kirche bist Du wohl eh nicht mehr zu retten
Aber Tiere sind lt. BGB eben KEINE Sache. Und gute Gesetze zum Tierschutz GIBT es ja. Nur durchgesetzt müssten sie halt auch werden. Aber das ist ja nicht nur hier ein Problem..... Und solange die Leute "Hauptsache billig" schreien, gibt es auch keinen Grund, mehr Aufwand zu betreiben zum Durchsetzen der bestehenden Gesetze. Aber die Quittung gibts ja ständig - Gammelfleisch, Ekelbrot, Pestizit-Gemüse und Obst, Antibiotika-Resistenz von Viren...... Die Liste ist lang. Und wer nur "billig, billig, billig" schreit, darf sich nicht wundern.
Zitat Nein, Du übertreibst. Es muss sicher niemand verhungern, nur weil es keine üblen Massenzuchtbetriebe mehr gibt,
Wenn keine Massen gezüchtet werden, entsteht eine Knappheit. Wo Knappheit herrscht, steigen die Preise. Das kann man beim Benzin sehen. Bei steigenden Preisen werden alleine in Deutschland etwa 5 milionen Menschen noch mehr leiden als sie es jetzt schon tun. Menschen, die vom Hartz IV leben und jetzt schon ab Monatsmitte zu den Suppenküchen pilgern. Das Hartz IV steigt nicht mit den Preisen. Und die Suppenküchen selber sind auf billigstes Fleisch angewiesen, damit die armen Menschen auch ein paar Proteine bekommen. Brot und Wasser kennt man aus dem mittelalterlichen Knast. Das Kürzel Bio ist die Legitimation zum Geld drucken. Ich kann mir gut verstellen, das du sehr bewußt einkaufst und darauf achtest, das deine Gurken frische Bio-Gurken sind. Die sind zwar nur halb so groß, wie die herkömmlichen Gurken, sie sind doppelt so teuer aber Bio. Unter der Plastikfolie prangt ein Bio-Siegel. Das erleichtert dein sonst schlechtes Gewissen. Du kaufst gesund. Nur die Folie, naja, so viel Folie ist das ja nicht. Aber ist die Bio??? Denk mal drüber nach. Und um dir zu zeigen, was ich meine, habe ich ein kleines Video gemacht.
Weiter zum Thema....
Zitat Und solange die Leute "Hauptsache billig" schreien
Hast du mal mit 350,-€ versucht, den Monat zu überstehen? Ich ja. Und ich weiß, wie sehr man schauen muß, ob ein Hähnchen 1,95€ kostet, oder 2,29€, oder seit einiger Zeit bei REWE 8,95€!!!! Bei 8.95€ geht der Arbeitslose ohne etwas im Korb zu haben, wieder aus den Laden. Genau so beim Kotelett, beim Putenschnitzel, ja selbst beim Brot. Da gibt es nicht das gesunde Brot vom Bäcker, für 2,50€, sondern das billige Toast für 0,49€. Zum Glück gibt es billiges Fleisch, damit zumindest hier in Deutschland NOCH so ziemlich jeder sich das kaufen kann. In Afrika, Indien, Brasilien, Mexiko und und und verhungern Menschen.
Und nun kommen die Kontrollämter ins Spiel. Das sind die, die sowas aufdecken und beenden:
Zitat Aber die Quittung gibts ja ständig - Gammelfleisch, Ekelbrot, Pestizit-Gemüse und Obst, Antibiotika-Resistenz von Viren...... Die Liste ist lang.
Jetzt fehlen noch solche Ämter, die verhindern, das Bioprodukte unerschwinglich teuer sind. Und es braucht Ämter, die überprüfen, ob die Bioprodukte wirklich so schadstofffrei sind, wie man gesagt bekommt. Also, wenn Plastikfolie Weichmacher beinhalten und diese in die Lebensmittel über gehen können, haben die Biogurken schon mal einen Giftstoff mehr drin, als die herkömmlichen Gurken, die ohne Folie sind. Hab ich Recht? Und sind die Biogurken draußen gewachsen? Oder kommen sie auch aus Treibhäuser? Sind Treibhäuser Bio? Das Bio-Benzin hat etwas sehr tödliches für die Bienen im Frühjahr. Wie man weiß, stammt die Saat von Monsanto. Der Mais ist resistent gegen...ich weiß nicht was. jedenfalls muß er gentechnisch so verändert werden, das er Roundup verträgt. Roundup ist ein Massengift für alles was "Pflanuze " ist, die nicht gentechnisch verändert wurde. Deswegen kein "Unkraut". Ich sag lieber "Wildkraut". Aber auch für Tiere ist Roundup tödlich. Und ich behaupte, das es sogar gewollt ist von Monsanto. Nämlich Roundup bleibt lange als Tautropfen auf den Pflanzen. Bienen kommen und trinken den tau...und sterben innerhalb von einer Minute. Warum ist Monsanto an sowas interessiert? Die Bestäuber müssen weg. Wer ernten will, muß bei Monsanto Saatgut kaufen, aus dem Pflanzen wachsen, die nicht bestäubt werden müssen, oder bei denen das der Wind erledigt. Ist das nicht perfiede??? Ich könnte wenn ich dürfte...ja Bienchen, in SAchen Kinderschänder stimme ich dior voll zu. Aber einem armen menschen, der sich nur das Billigste leisten kann, einen Erstickungstod zu wünschen...naja. Mögest du deinen Job bis zur Rente behalten und niemals ernsthaft krank werden. Ich wünsche dir alles Beste. Die andere Realität, die es auch noch gibt, könnte dich aus deinem tiefen Schlaf wecken. Ich bete jeden Tag, dass das Fleisch NICHT teurer wird. Noch gibt es nicht nur Bio.
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Das mit dem "Erstickungstod" darfst Du nun auch wieder nicht 1:1 umsetzen. Wir bekommen alle unsere Quittung für unsere "Sünden" (und das meine ich nicht religiös). Da nehme ich mich selbst nicht davon aus. Nur würde ich mich nicht beschweren, wenn ich durch mein eigenes Verschulden krank würde.
Und wenn das Fleisch teurer wird? Dann esse ich eben weniger Fleisch. Gibt noch genug andere Lebensmittel. Ich habe mir in der Vergangenheit auch hin und wieder ein Hähnchen vom Stand gekauft, aber mittlerweile überlege ich mir das 10 Mal und verzichte meist darauf. Kann sein, dass ich 1 Mal im Jahr solch ein halbes Hähnchen kaufe. Diese Tiere sind mit Sicherheit auch nicht glücklich aufgewachsen. Niemand ist ohne Fehler und ich bin sicher kein Apostel, der gegen alles wettert und kein Erbarmen kennt. Aber etwas verantwortungsvoller kann jeder von uns handeln. Und ich würde mir wünschen, dass das Fleisch noch viel viel teurer wird, dann würde vlt. auch mein Mann nicht täglich Fleisch essen.
Der Mensch schätzt alles halt erst, wenn es teuer zu erstehen ist. Auch ich würde Wurst und Fleisch viel besser geniessen, hätte ich es nicht unbegrenzt zur Verfügung.
Und über E 10 oder die Spekulationen mit Nahrungsmitteln brauchen wir ja nicht streiten, da wissen wir alle, was für ein Verbrechen das ist.
Also ich bin ja ein DDR-Mädchen und bei uns gab es den ganzen Verpackungskram nicht..keine Joghurts in Plastebechern, keine Gurken in Plastefolie, keine Kartoffeln in Plastesäcke usw., wir haben alles von Feld weggekauft Wir waren gesund und es gab kaum Allergien. Nach der Wende hat sich der nachholbedürftige DDR-Bürger natürlich über die Fülle des Angebots sehr gefreut und hat gekauft wie blöd und sein Kaufverhalten bis heute (jedenfalls die Mehrheit) beibehalten. Und eigenartiger Weise ist die Anzahl der allergiekranken rapide gestiegen. Sogar alte Leute, die nie was hatten, plagten sich irgendwann mit Allergien rum. Woran das wohl liegen mag?
Ich muss längst nicht mehr alles kaufen nur um es zu haben. Mein Männe war so! Als ich ihn kennenlernte stellte ich irgendwann fest, das er ständig am Einkaufen ist. Gab es was billig, ist er los und dann wurde meist mehr gekauft als notwendig. Es hat mich eine Menge Arbeit gekostet, ihm das abzugewöhnen, aber es hat geklappt und spart sogar Geld Er hat auch viel eingefroren und als ich mitbekam, wie lange das schon im tiefkühlschlaf liegt, habe ich kurzen Prozess gemacht und weggeworfen. Auch einfrieren will gelernt sein, denn auch da kann man sich gewaltig schnell eine Krankheit einfangen, wenn es zu lange liegt.
Eigentlich müssten alle Menschen umdenken, aber ALLE wollen es nicht, weil es unbequem ist.
ich glaube, die Art der Massentiehaltung wird nicht von der Notwendigkeit sodern rein vom Provit bestimmt. Mit einem bisschen Respekt vor der Kreatur ließe sich das anders regeln. Zu Flockes Thema möchte ich anmerken, die meisten unserer Allergien sind hausgemacht. Mit unserem Hygienewahn legen wir unser Imunsysthem lahm. Die Kinder, die mit Dreck umgehen sind immer noch die gesündesten. Ich bin für mein Alter noch immer recht gesund und habe keinerlei Allergien. Wenn ich eine Schwachstelle habe, dann habe ich die auch selbst verschuldet. Wenn ich sehe, meine Enkel müssen sich die Hände waschen und sie werden mit Desinfektionsmitteln eingesprüht weil sie ein Tier gestreichelt haben, da hakt es bei mir aus. Ich wundere mich auch nicht das sie ständig kränkeln und gegen alles allrgisch sind. Also, ich habe mal an das Märchen vom Froschkönig geglaubt und jeden Frosch und jede Kröte geknutscht. Und ich bin Naturgesund ohne Allergie.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
Zitat Und ich würde mir wünschen, dass das Fleisch noch viel viel teurer wird, dann würde vlt. auch mein Mann nicht täglich Fleisch essen.
Du kannst doch deinem Mann das Geld wegnehmen. Mach das, dann kann er kein Fleisch kaufen und du zwingst ihn dazu, darauf zu verzichten. Das ist deine Sache. Wenn du ihm nicht das Geld wegnehmen kannst oder willst, kannst du ihn ja mit Liebesentzug strafen. Nach dem Motto "Du hast Fleisch gekauft, das billig war, jetzt darfst du mich 5 Tage nicht küssen". ....Hmmmm...blöd, wenn er sagt, "Ok, dann küss ich dich eben nicht, auf das Würstchen will ich nicht verzichten". Oder er sagt, "wenn ich aufs Fleisch verzichten soll, verzichtest du auf deine Lightcola".
Wer billig Fleisch haben will, kann das ja so machen, wie die Menschen in Indien, Brasilien, Afrika? Auf Müllkippen suchen? Vielleicht finden sie was? Weißt du, das es das auch hier schon gibt? Sollen Millionen Menschen zu Mangelernährung gezwungen werden? Kannst du nicht verstehen? Oder willst du nicht? Du kannst doch teures Fleisch kaufen, beim Metzger deines Vertrauens. Es gibt sogar bei Netto teures und billiges Fleisch. Rindfleisch für 6,-€ das Kilo und Rindfleisch für 22,-€ das Kilo. Du hast die Wahl. Und bitte, gönne auch den armen Menschen die Wahl. Die haben oft nichts weiter als das bischen Essen, was ihnen noch ein wenig Spass machen kann. Ich will mich nicht mit dir streiten, aber ich verstehe deine Denkart nicht. Es gibt solche und solche Tierhaltung. Ich weiß nicht, wo du wohnst, Stadt? oder Land? Ich nehme mal an, du wohnst in der Stadt. Hast du mal einen Bauernhof mit eigenen Augen gesehen? Hast du mal Kühe auf einer Wiese stehen sehen? Mach mal Urlaub im Waren/Müritzgebiet. Da kannst du sehen, wie ein Bauer Schweine hält. Er hat eine riesige Wiese, aber keinen Stall. Auf der Wiese stehen vereinzelte kleine Hütten. Da können die Schweine rein, wenn sie wollen. Ansonsten sind sie das ganze Jahr draußen. Das Fleisch kostet ein Vermögen. Kauf es doch. Hat niemand was dagegen. Andere Menschen können sich das nicht leisten. Sollen die nur noch von Nudeln, Brot und Kartoffeln leben müssen? Und das nicht, weil sie das so wollen, sondern weil sie sich kein Fleisch mehr leisten können?
Egal, ich gebe auf und hoffe, das ich, so lange ich lebe, nicht eine derartige Preissteigerung erleben muß. Denn dann werde ich garantiert zu einem Wilderer. Dann ist es mir egal, ob das Reh, das ich schießen werde, gesund ist und eigendlich nicht getötet werden sollte. Ein Reh würde für meine Frau und mich 5 Wochen reichen. Ich würde es nicht töten, weil ich Spass daran hätte, sondern weil ich irgendwann Heißhunger auf Fleisch bekommen würde. Denn ich würde nicht freiwillig verzichten. Und das alles nur, weil es Menschen gibt, denen der Preis egal ist. Und weil es Menschen gibt, die glauben, das wäre die Norm. Und die dann ihre Gier voll ausleben und die Preise ins astronomische anheben.
Zitat ich glaube, die Art der Massentiehaltung wird nicht von der Notwendigkeit sodern rein vom Provit bestimmt. Mit einem bisschen Respekt vor der Kreatur ließe sich das anders regeln.
Reiner Profit wäre es, wenn das Massenhähnchen nicht 1,95€ kosten würde, sondern 8,95€. Und das nur, weil statt 1000 Hähnchen 800 im Stall rumlaufen. Sie haben ja dann mehr Platz. Das Amt genehmigt den höheren Preis. Wenn man weniger Tiere im Stall hat, wird es weniger zu kaufen geben. Das schafft eine Knappheit, die einen höheren Preis verlangt, um die Gewinne nicht zu schmälern. Mit weniger mehr Wachstum haben....es muß ja immer mehr Wachstum da sein. Und der errechnet sich nun mal aus den Gewinnen. Und doch haben ganz ganz viele Menschen NOCH die Möglichkeit, Fleisch zu kaufen, weil es für sie NOCH bezahlbar ist. Beim Metzger kaufen die aber nicht.
Und noch mal...bei 82 millionen (82 000 000) Menschen alleine in Deutschland, müssen, wenn die Menschen auch nur zwei Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen, jeden Tag 164 millionen (164 000 000) Portionen da sein. Jeden Tag.
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Quelle: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert
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