wir haben seit Nov eine Praktikantin, über ein Berufsbildungszentrum, die Dame ist 50 Jahre, war vorher in der mobilen Altenpflege tätig. Aus gesundheitlichen Gründen wird hier eine Art "Umschulung" von der LVA finanziert.
Als mich im Sept das Berufsbildungszentrum angerufen hat, ob wir eine Praktikantin nehmen würden, hab ich sofort dazu gesagt, nur mit fundierten PC Kenntnissen, ansonsten nicht.
Ja, die Dame könne mit dem PC umgehen.
Wenn umgehen einschalten heißt, dann stimmt deren Aussage.....
Jedenfalls kam die Dame dann zum verabredeten Zeitpunkt, da ich sie persönlich nett fand und auch fand dass sie eine Chance verdient hat, hab ich dem Praktikum trotz nicht vorhandener PC Kentnisse zugestimmt.
In der 1. Woche hab ich so gut wie möglich versucht ihr den Aufbau des PC zu erklären. Dann war sie eine Woche nicht hier, weil sie im Bildungszentrum wieder "Kurse" hatten.
Ich hab ihr vom Christlichen Bildungswerk dann die Ü 50 PC Kurse empfohlen, einen hat sie auch besucht und dann war wenigstens klar, was Daten und Dateien sind.... und Ordner verschieben und so ging dann auch.
Ich bin dann ganz langsam mal eins unserer Angebote durch, nachdem sie sich eine Woche lang mit Word beschäftigt hatte, hab sie eine weitere Woche einige Dinge schreiben lassen (sind ja so minimale dinge die wir für jeden einzelnen Kunden einfügen müssen, alles andere Vordruck....), meine Schülerinnen die Angebote verfassen habe alle immer wieder Stunden geopfert und sind es mit ihr durch, meine Kollegin ist alles mit ihr durch
Bis wir vor Weihnachten das Gefühl hatten, sie kann ruhig mal ein Agnebot selber verfassen, das ging super. Am nächsten Tag auch und dann kam der 3. Tag, da kamen extremste Fehler, z.B. dass ich bei CBM wo ich nur eine Zahl einfügen muss auf einmal Quadratmeter davor schreib. Oder dass sie nicht mehr wusste wie die MwSt errechnet wird....
Als meine Kollegin sie am nächsten Tag angesprochen hatte, ging sie heim und meldete sich am nächsten TAg mit der Aussage krank, sie müsse jetzt umziehen, sie hätte sich vom neuen Freund getrennt... Die Woche drauf war sie krank weil sie die Wohnung putzen musste.....
Hinterher kam hier erst sehr viel raus. Die Schülerinnen hat sie gegeneinander aufgehetztz, dass sie übel über die andere erzählen würden.
Meine Kollegin ist gepirct, Zunge sowie intim, da wollte sie den intim Schmuck sehen und ihr wurden Avancen diesbezüglich gemacht, wie toll das doch beim Verkehr wäre, und Schlecki Schlecki, etc.... Sandra wurde das zuviel und hat ihr klipp und klar die Schranken geboten.
Es interssiert auch niemanden ob ihr neuer beim Oralverkehr den Namen einer anderen ruft, oder dass er der Beste Hengst ist, den sie je hatte....
Als sie am Montag anrief, hab ich ihr am Telefon mitgeteilt, wie enttäuscht ich von ihr bin, dass sie wegen eines Umzuges und wegen dem Wohnungsputz meint sie müsse zwei Wochen krank sein, schließlich dachte ich, sie könnte ein paar Weihnachtsmails vor Weihnachten verschicken......
Wir hatten für heut ein klärendes Gespräch vereinbart, hat auch stattgefunden.
Ja was mir da jetzt an den Kopf geknallt wurde, ich staune immer noch.
Ich hätte nicht dafür gesorgt dass sie eingearbeitet wird, ich wäre Schuld dass sie Fehler macht. Und Sandra hätte mir den Grund der Krankmeldung vorgelogen. Schließlich steckt sie in einer depressiven Phase, Scheidung (20 Jarhe verheiratet, 5 gute, 15 Schlechte, 4 Ehekrisen ohne Fremdgehen .... - stimmts ihr wolltets das auch alles von euren Praktikanten hören...), die Söhne reden nicht mit ihr, die Krankheit, die Arbeitslosigkeit und ihr neuer (bei dem sie ein und auszieht wie es grad passt - seh ich immer - weil sie genau schräg gegenüber meines Bürofensters wohnt, bzw. er......) 20 min hab ich mir nur ihre Beschwerden angehört. Keiner gäbe ihr eine Chance (ich muss dazusagen, der eine PC Kurs wurde durch UNS finanziert!!!!! und wir, bzw. ich habe sogar Ende Nov eine Verlängerung Ihres Praktikums bewirkt!!!, damit sie mehr lernen kann.)
Und Sandra ist so falsch, und hat auf sie geschimpft wie ein Rohrspatz. Sowas kann ich gar nicht ab, dass Kollegen übereinander herziehen.
Und ich wäre beim Telefonat am Montag so ungehalten gewesen, hätte doch meine Weihnachtsemails selber machen können, als Chefin.
Und dann hats mir gereicht. Unter einer Praktikantin verstehe ich Unterstützung und jemand dem ich zwar was beibringe, aber damit er im Betrieb keine Last sondern eine Stütze darstellt. (sehe ich das falsch),
Ich respektiere jeden Menschen, jeden, egal ob behindert oder nicht, denn ich bin selbst durch meien Krankheit behindert. Aber dann knallt die mir an den Kopf, dass ich vor Weihnachten wohl nur zu faul gewesen wäre, da ich ja zweimal gar nicht da war. (die zweimal war ich jedesmal in der Klinik wg den Infusionen..)
Und sie besteht jetzt auf die Chance bis Februar das Praktikum beenden und möchte eine bessere Anleitung. So hätte sie ja keine Chance.
Ich hab sie dann einfach sitzen lassen und Sandra bat sie dann zu gehen.
wenn ihr sie nicht eingearbeitet haben sollt... was bitteschön soll das ganze dann gewesen sein? Laut deiner Schilderung habt ihr sie eingearbeitet, obwohl Du sie am ersten Tag direkt wieder hättest nach hause schicken können. Manchen Leuten kann einfach nimmer geholfen werden...
Grüßli, Arcon
-------------------------------------------------- ˙˙˙uǝɟnɐʞ ʎɐqƎ ıǝq ɹnʇɐʇsɐʇ ǝuıǝ ɹǝpǝıʍǝıu ǝpɹǝʍ ɥɔI -------------------------------------------------- “Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.” Zitat Abraham Lincoln
so Fälle wie du sie schilderst sind zwar nicht die Masse aber leider noch zu häufig!! Auch wir haben im bekanntenkreis so einen Fall,wo stets nur die anderen am eigenen unvermögen und der eigenen Unlust schuld sind.Komischerweise gleichen sich die Ausreden/Krankheitsfälle usw. meist um ein Haar dem anderem!! Mach Dir keinen zu dicken Kopf..es gibt Hoffnungslos Faule,die ab und an mal ne Erwerbstätigkeit aufnehmen um ihr eigenes Unvermögen zu kaschieren!!
Deine hier gemachten Schilderungen klingen unschön und ich denke, wenn man so eine Praktikantin bekommt, dann ist man als AG wirklich gestraft. Diese Praktikantin ist in meinen Augen nur einfach stinkenfaul gewesen und hat versucht, für sich einen bequemen Weg zu finden, egal ob aus Faulheit oder aus Nichtwissen heraus, was ich persönlich total daneben finde.
Ist zwar jetzt einfach gesagt, aber rege Dich darüber nicht auf, lohnt sich in diesem Falle wirklich nicht. Zeigt Ihr, wo die Tür ist.
wir haben ja auch ständig Praktikanten hier. Von denen wird erwartet das sie nach 4 Wochen bereits sinnvoll eingesetzt werden können. Entsprechend ihrer Einweisungen. Wenn das nicht klappt oder wenn geschwänzt wird, dann war es das auch schon. Ohne große Diskussionen. Das wird ihnen schon beim Vorstellungsgespräch gesagt, und ganz genau so läuft das dann auch. Diese Frau verbreitet lediglich Unfrieden und stört den übrigen Arbeitsablauf. Also, weg damit.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
Da man in der Arbeitswelt auf positive Statistiken angewiesen ist, kann es schon vorkommen, daß für die Arbeitswelt völlig ungeeignete Personen vom Jobcenter als Praktikanten vermittelt werden. Sich von diesen wieder zu trennen, dürfte nicht schwer sein. Es gibt aber auch andere Praktikanten und ihre Geschichten:
Meine Enkelin will Physiotherapeutin werden. Während des Studiums bekam sie eine Praktikantenstelle in Großbritannien für 3 Monate in einem Behindertenheim. Im Prinzip hätte sie danach sofort als Altenpflegerin weiterarbeiten können, doch setzte sie ihr Studium hier fort und mußte ihre Praktikantenzeit in Deutschland wiederholen. Wo??? In einem bekannten Supercenter, auch für drei Wochen, Regale auffüllen, ohne einen Cent Entschädigung und zum Abschied nicht einmal ein feuchter Händedruck für die geleistete Arbeit! Ich denke, daß dieser gesetzlich legalisierte Zustand einer modernen Sklaverei sehr zur positiven Arbeitsmoral einer Praktikantin beitragen lönnte!!! Übrigens zahlten die Briten ein Gehalt, welches ihr ermöglichte, ein unabhängiges Leben zu führen.
Diweser Aspekt, den Du anschreibst ist leider auch nur zu wahr. manche Firmen sehen Praktikanten als kostenlose Arbeitskräfte an, die sie bequem und ohne jede Verpflichtung einsetzen können. Und dieser Missbrauch wird von amtlicher Stelle stillschweigend gebilligt. An dieser Stelle denke ich aber kann das nicht der Grund für das Verhalten der Frau sein. Sie ist woh tatsächlich nicht in der Lage sich in einen Arbeitsprozess einzufügen.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
".....Sie ist woh tatsächlich nicht in der Lage sich in einen Arbeitsprozess einzufügen...."
....eben, um diese Feststellung zu treffen, benötige ich höchstens einen Arbeitstag und dann treffe ich Maßnahmen. Fruchten diese nicht, dann trenne ich mich von so einer Mitarbeiterin. Ob sie dann das Intimpiercing sehen möchte oder sich für den Speiseplan des Merschweinchens der Chefin sehen will, ist doch unwesentlich.(warum das hier eigentlich erwähnt wird???) Die Ursache für das Verhalten der beschriebenen Person liegen tiefer! In den meißten Fällen sind Praktikanten fleißig und willig und voller Hoffnung, endlich eine bezahlte Anstellung zu bekommen. Um dieses Ziel zu erreichen, nehmen sie eben auch monatelange "Praktikantenzeit" in Kauf.
ich frage mich zudem, warum ist sie überhaupt auf der Suche nach Arbeit. Sie kommt aus der mobilen Altenpflege. Gerade da werden händeringend Leute gesucht. Vermutlich hat sie sich auch da schon als untragbar erwiesen.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
Das denke ich auch. Es gibt Leute, die überrascht sind, daß man im Arbeitsprozeß täglich zur gleichen Zeit aufstehen muß, mindestens 8 Stunden am Arbeitsplatz bleiben und in dieser Zeit eben mal etwas Nützliches für die Gesellschaft tun. Diese Überraschung ist so groß, da die Erfahrung neu ist, daß sie zu Schockerscheinungen kommen, die sich dann u.a. wie unten zeigen. Diesen Angehörigen der Spaßgeneration ist nur beizukommen, wenn man ihnen wirksam vor Augen führt, daß nur eine sinnvolle Tätigkeit in gemeinsamer Arbeit mit Kollegen möglich ist. Ich weiß nicht, inwieweit die Vorbildwirkung eine Rolle spielt, denn ich kann mir vorstellen, daß es immer erzieherisch vom Vorteil ist, wenn Eltern das vorleben. Ich meine, das regelmäßige Aufstehen und pünktlich zur Arbeit zu gehen. Die Kinder kennen dann gar nichts anderes. Ist nur eine Erziehungsfrage. Doch in diesem Lande werden Bildung und Erziehung unterschiedlich gewichtet, so daß die Erziehung meißtens auf der Strecke bleibt. Wenn die Kinder im jugendlichen Alter mal die Nase in die Produktion stecken (keine Schnupperveranstaltungen) z.B. wöchentlich einen ganzen Tag, dann bilden sich brauchbare Erkenntnisse heraus, die für eine Berufsfindung nützlich sind. Auch macht man dabei die nützliche Erfahrung, daß man einmal begonnene Aufgabe auch zu Ende führen muß. Aber leider werden diese Potentiale von diesem Staat mit seinem mittelalterlichen Bildungssystem nicht genutzt. Das Ergebnis, siehe unten.
Flocky, ich weiß nicht ob Du beachtet hast, die Praktikantin um die es hier geht ist um die 50. Also kann man ihr nicht einmal jugendliche Unwissenheit zu Gute halten. Es gibt eben auch Menschen die von Geburt an eine Fehlzündung sind. In diesem Alter gibt es dann auch keine Hoffnung mehr auf Besserung.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
Auweia, das habe ich überlesen Klara! Na, bei 50 Jahren ist Hopfen und Malz verloren. Diese Leute müßte man zwangsausweisen in ein Land, wo das "soziale Netz" ein Fremdwort ist.
Mobile Altenpflege oder Pflege anderer ARt geht aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr.
Es wurde gerade aufs finanzielle angesprochen.
Bis dato war es so, dass die Dame max. 3 Stunden täglich hier war, da sie sich wirklich erst an den PC gewohnen musste (ich kann mir schon vorstellen, wie anstrengend das für Kopf und Augen ist...) Während des Praktikums wird sie weiterhin von der LVA unterstützt, da diese Maßnahme dazu führen sollte einen neuen Job zu bekommen.
3 Stunden sind meines Erachtens keine Ausbeute. Schon gleich nicht, wenn vor Weihnachten hier überall Plätzchen rumstanden für die man nichts zahlen musste, Getränke und Kaffee waren auch frei. Also nix Ausbeute.
Ich werd am Montag in diesem Berufsbildungszentrum anrufen und das Praktikum beenden.
Und eine Monatelange Praktikumszeit ist ja hier auch nicht. Wenn ich es hochrechne war sie reel 6 Wochen anwesend, anstatt mittlerweile 16. Computerkurs, Termine bei dem Berufsbildungszentrum, etc...
Quelle: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert
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