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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 47 mal aufgerufen
 Gesundheitsthemen
NEFERTARI Offline

Moderator die Stimme aus der Grabkammer
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15.11.2011 08:12
Was die Antibabypille mit der Männer-Gesundheit zu tun hat antworten

Wo viele Frauen Hormone nehmen, haben Männer häufiger Prostatakrebs

Die vorherrschende Verhütungsmethode einer Gesellschaft hat offenbar Einfluss auf die Häufigkeit von Prostatakrebs bei Männern. Das geht aus einer statistischen Studie zweier kanadischer Forscher hervor, die Datensätze der Vereinten Nationen ausgewertet haben. Demnach ist das Erkrankungsrisiko der Männer höher, je mehr Frauen in der jeweiligen Gesellschaft hormonell verhüten. Wird dagegen eher mit anderen Methoden, wie beispielsweise Kondomen, Spiralen oder über die Ermittlung der fruchtbaren Tage verhütet, ist die Erkrankungsrate niedriger. Vermutlich entsteht dieser Zusammenhang durch den Effekt der Pillen-Hormone, die über den Urin ins Trinkwasser und die Nahrungskette gelangen, sagen David Margel und Neil Fleshner von der University of Toronto.

Das Forscherteam verwendete Daten aus dem International Agency for Research on Cancer (IARC) der Vereinten Nationen für das Jahr 2007. Darin waren sowohl Informationen über die Häufigkeit der unterschiedlichen Krebsarten enthalten als auch über den Gebrauch von Verhütungsmitteln. Prostatakrebs ist demnach die häufigste Krebserkrankung bei Männern in den Industrieländern. In Deutschland betreffen rund 22 Prozent aller jährlichen Krebsdiagnosen bei Männern die Prostata – das entspricht über 40.000 Personen jährlich, etwa 11.000 sterben an den Folgen.

Frühere Studien hatten bereits darauf hingewiesen, dass unnatürliche Konzentrationen bestimmter weiblicher Hormone und deren Nebenprodukte Krebserkrankungen in Geweben begünstigen können, die sensibel auf Hormone reagieren, wie beispielsweise in Brust, Gebärmutter, Schilddrüse, Hoden und eben auch in der Prostata. Die Formen des Östrogens, wie sie im Zusammenhang mit der hormonellen Verhütung entstehen, werden im Körper und auch in der Umwelt nur sehr langsam abgebaut. Sie reichern sich dadurch in der Nahrungskette und im Trinkwasser an und gelangen so in geringen, aber vermutlich effektiven Dosen zurück in die Körper der gesamten Bevölkerung. Forscher hatten deshalb bereits einen ökologischen Effekt der hormonellen Verhütung vermutet. Die aktuelle Studie untermauert diesen Zusammenhang nun mit statistischen Daten.

Den Auswertungen zufolge korreliert die Zahl der Erkrankungen und Todesfälle durch Prostatakrebs in den einzelnen Gesellschaften eindeutig mit dem Ausmaß der hormonellen Verhütung. Einen Zusammenhang zwischen dem Wohlstand einer Nation und den Erkrankungszahlen gab es dagegen nicht. Die Forscher sehen in ihren Ergebnissen einen Hinweis darauf, dass auch der Anstieg anderer Krebsarten in hormonempfindlichen Geweben einen Zusammenhang mit den Neben- und Abbauprodukten der Antibabypille haben könnte, die sich zunehmend in der Umwelt der industrialisierten Welt anreichern.


David Margel und Neil Fleshner von der University of Toronto: BMJ Open, doi: 10.1136/
bmjopen-2011-000311

Kater Offline

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15.11.2011 12:28
#2 RE: Was die Antibabypille mit der Männer-Gesundheit zu tun hat antworten

Dazu sollte aber auch untersucht werden, welche Auswirkungen Hormone auf die Tiermast haben und was andere Medikamente für Auswirkungen haben, wenn sie über den Urin ins Trinkwasser gelangen. Außerdem stellt sich die Frage, wozu denn die ganzen Klärwerke gut sind? Soweit mir bekannt ist, werden dort ja auch durch den Einsatz bestimmter Bakterien ebensolche Schadstoffen herausgefiltert. Zumindest hier in Deutschland. Daher bin ich vom Ergebnis dieser Studie noch nihct so ganz überzeugt.

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sab Offline

Fels in der Brandung
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15.11.2011 15:26
#3 RE: Was die Antibabypille mit der Männer-Gesundheit zu tun hat antworten

... mich würde eine Vergleichstudie aus den 60 und 70zigern interessieren
... also Beginn der Pille, die hormonell erheblich höher dosiert, als heute ausgeben wurden
... oder zumindest die Altersangabe der Betroffenen
... das müsste ja auch Rückschlüsse ziehen lassen können
... also mein Vater BJ ' 29 ist vor 12 Jahren elend an diesem Krankheitsbild verstorben


Man muss diese Welt nicht verstehen.
Man muss sich nur darin zurechtfinden. @ Einstein

krawallo Offline

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19.11.2011 00:27
#4 RE: Was die Antibabypille mit der Männer-Gesundheit zu tun hat antworten

Ich kann es nicht verstehen, das man alles immer nur an einem einzigen Faktor fest macht.
Durch die weiblichen Hormone bekommen Männer Krebs.
Durch CO2 haben wir den Klimawandel. Es ist immer nur ein einziges Ding an allem Schuld.
Seit wann sondern Frauen Hormone ab? Und was machen viele Männer mit ihren Frauen? Sie lecken an genau der Stelle, wo die Hormone raus kommen? Und das tun sie seit es Frauen gibt? Und leiden alle an Krebs? Nein? Hmmmmmpf...
Seit wann pinkeln Frauen in Klos? Oder pinkeln sie an ihren homonreichsten Tagen nicht?
Und haben deswegen seit Ewigkeiten davon viele Männer Krebs?

Mal ehrlich...kanadische Forscher...wer weiß, in welchem Interesse die Beiden geforscht haben. Vielleicht soll von der Krebsgefahr abgelenkt werden, die durch Aspartam hervorgerufen wird. Niemand weist auf die Krebserkrankungen durch Alkohol hin. Mein Vater erkrankte an Magenschleimhautkrebs und Darmkrebs.

Mit weiblichen Hormonen sollten wir Männer von Natur ausumgehen können. Selbst wenn sie in irgend einer Hinsicht gefährlich wären, so dürften wir aus rein biologischer Hinsicht immun sein. Ansonsten würden die Männer ja immer mit Prostatakrebs rechnen.
Oder hat die Kirche deswegen das Zöllibat erfunden? kein Bischof und Kardinal soll jemals an Prostatakrebs erkranken???

Zitat
welche Auswirkungen Hormone auf die Tiermast haben und was andere Medikamente für Auswirkungen haben, wenn sie über den Urin ins Trinkwasser gelangen


Ganz genau. Der Mix aus allem Möglichen an Chemie ist es, was uns krank macht. Aber nicht nur Männer erkranken, Frauen und Tiere genau so.
Und vielleicht hat das mit dem Prostatakrebs eine ganz andere Ursache...

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Kater Offline

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19.11.2011 13:31
#5 RE: Was die Antibabypille mit der Männer-Gesundheit zu tun hat antworten

Mein Vater ist auch am Alkohol elendig krepiert. Weil er als junger Mann eine schwere Gelbsucht nicht richtig auskuriert hat, und ein paar Jahre später beim Aus- und Umbau unseres Wohnhauses einiges getrunken hat, hat dabei dann seine Leber kapituliert und er ist an Leberzirrhose ganz elendig zu Grunde gegangen. Und wieviel tausend andere Menschen nur hier in Deutschland bekommen eine Leberzirrhose durch Alkohol? Und Frauen pinkeln ja nun schon seit es sie gibt, und das isnd ja nun bereits einge Jahrtausende. Und nun auf einmal bekommen Männer von den Ausscheidungen Krebs. Gut ok es soll an der Pille liegen. Nur wiviele Hormonpräparate werden jährlcih verschrieben, an Männer und Frauen? Ich weiß nicht was sich die kanadischen Forscher dabei gedacht haben, als sie diese Studie erstellt und veröffentlicht haben.

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sab Offline

Fels in der Brandung
Beiträge: 354
Punkte: 354


19.11.2011 14:07
#6 RE: Was die Antibabypille mit der Männer-Gesundheit zu tun hat antworten

... Studien!! ... hmmm!
... Reizthema!!
... und immer ohne Angabe der befragten Gruppen, des Alters oder andere Details!
... ich mag sie auch nicht!!
... diese so dahin geschwafelten!!
... die, die parat sind, wann immer ein Thema aktuell ist!!


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@ Einstein

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