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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 46 mal aufgerufen
 Naturwissenschaften
NEFERTARI Offline

Moderator die Stimme aus der Grabkammer
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22.10.2011 06:00
Was Marihuana von schlichten Hanfblüten unterscheidet antworten

Forscher haben das Cannabis-Erbgut sequenziert und kamen dem Drogen- und Medikamenten-Potenzial auf die Spur

Cannabis sativa, die Pflanze, die sowohl Industrie-Hanf als auch die Droge Marihuana produziert, ist nun genetisch entschlüsselt. Erste Analysen des Erbgutes offenbarten bereits Erbanlagen, die für die Produktion des Wirkstoffes THC verantwortlich sind, der Menschen in einen Rausch versetzten kann, aber auch in der Medizin zum Einsatz kommt. Bei THC-freien Hanfpflanzen, die zur Produktion von Fasern oder Öl angebaut werden, ist ein genetischer Schalter für die Produktion der Drogensubstanz abgestellt, zeigten Vergleiche der Forscher um Jon Page von der University of Saskatchewan. Von der Sequenzierung erwarten sich die Forscher nun Ansatzpunkte für die Entwicklung von verbesserten Hanfsorten – sowohl zur Produktion von Faser-Materialien und gesunden Lebensmittel-Ölen als auch für die Entwicklung medizinisch bedeutsamer Substanzen, denn: „Das Hanf-Erbgut ist unter den bisher sequenzierten Pflanzen-Genomen das erste einer Heilpflanze“, sagt Jon Page.

Marihuana, umgangssprachlich Gras genannt, ist neben Haschisch und Haschischöl eine Form der Cannabisdrogen. Marihuana sind die getrockneten harzhaltigen weiblichen Blütenstände und Blätter der Hanfpflanze, die geraucht als Droge konsumiert werden. Die Blüten des Cannabis bilden an der Oberfläche sogenannte Trichome, an denen die Pflanze das cannabinoidhaltige Harz bildet. Der im Harz enthaltene Hauptwirkstoff ist das Terpenoid Tetrahydrocannabinol (THC). Neben dem Einsatz als umstrittenes Genussmittel steckt in dieser Substanz und ihren chemischen Abwandlungen ein hohes medizinisches Potential, haben viele Studien der letzten Jahre gezeigt. So kann es beispielsweise Schmerzen lindern, Krämpfe lösen, Schlafstörungen mildern und es besitzt sogar eine hemmende Wirkung auf die Ausbreitung bestimmter Krebszellen. Darüber hinaus verbergen sich in der Hanfpflanze aber auch noch viele weitere vielversprechende Wirksubstanzen, die sie bereits seit mindestens 2.700 Jahren zu einer wichtigen Heilpflanze machen.

Nachdem die Forscher das Erbgut des Hanfs komplett sequenziert hatten, verglichen sie die aktiven Gene in zwei Hanfsorten, um dem Hintergrund der THC-Produktion auf die Spur zu kommen. Im Test: Die Marihuana-produzierende Sorte „Purple Kush“ und „Finola“, eine Sorte ohne Drogen-Effekt, die für die Samenproduktion angebaut wird. "Die Analyse der aktiven Gene zeigte, dass das THCA-Synthase-Gen, ein wichtiger Faktor im Rahmen der THC Produktion, in der Marihuana-Sorte aktiv ist, aber beim Industrie-Hanf ausgeschaltet vorliegt," erklärt Page.

Im Wesentlichen dokumentiert dies, wie Bauern über die Jahrtausende hinweg Cannabis sativa für zwei verschiedene Zwecke gezüchtet haben - einige zur Faser-und Saatgut Herstellung und andere für die Genussmittel-Produktion beziehungsweise für medizinische Anwendungen. "Hanf ist und bleibt immer noch eine wichtige Quelle für Medikamente“, betont Page. "Obwohl mehr als 20 pflanzliche Genome veröffentlicht worden sind, angefangen von großen Lebensmittel-Nutzpflanzen wie Reis und Mais, zu Labor-Modell-Pflanzen wie Arabidopsis, ist dies das erste Genom einer Heilpflanze“, so der Biochemiker.


Jon Page (University of Saskatchewan) et al.:Genome Biology, in press



krawallo Offline

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05.12.2011 02:58
#2 RE: Was Marihuana von schlichten Hanfblüten unterscheidet antworten

Zitat
und kamen dem Drogen- und Medikamenten-Potenzial auf die Spur



Es war doch seit Ewigkeiten klar, das es das Erbgut ist, warum die eine Sorte THC bildet und die andere nicht. Dazu brauchten sie nicht zu forschen.
Und das die Industriehanfsorte gutes Öl und beste Fasern abgibt, wußte man auch schon lange. Und das der THC-Hanf gut für medizinische Zwecke geeignet ist, ist auch seit Jahrtausenden bekannt.
Also, was haben diese Forscher neues entdeckt? Das die Pflanzen Schalter in sich haben?
Wollen sie jetzt beide Sorten legalisieren? Weltweit???
Ansonsten...wozu diese Forschung?

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Kater Offline

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05.12.2011 15:07
#3 RE: Was Marihuana von schlichten Hanfblüten unterscheidet antworten

Zitat von krawallo
Ansonsten...wozu diese Forschung?


Das Geld mussste weg, Krawallo. Es ist für ein Forschungsprojekt genehmigt worden und wird dafür verwendet, egal was wir erforschen. Vielleicht erforschen de ja noch Wie der Spalt in die Spalttablette kam. Oder warum es tagüber hell ist und nachts dunkel? Oder warum fällt im Sommer kein Schnee? Und wieso fließt Wasser immer bergab und warum ist es nass? Auch alles hochwichtige Forschungsprjekte, ohne die kann die Menschheit nicht überleben.

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krawallo Offline

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Beiträge: 1.275
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05.12.2011 17:54
#4 RE: Was Marihuana von schlichten Hanfblüten unterscheidet antworten

Demnächst erforschen sie, ob an diesem Spruch was dran ist:
"Ob eine schwarze Katze Unglück bringt, hängt vor allem davon ab, ob man eine Maus oder ein Mensch ist."
Sie erforschen das dann aus der Sicht der Katze....

Aber du hast sicher Recht, wenn du die Forschungsgelder ansprichst. Sie bekommen das Geld und müssen irgendwas erforschen.
So haben sie auch den Klimawandel erforscht. Deswegen hängt einzig und alleine der ganze Wandel am CO2. Nichts sonst ist so gefährlich.
Nur weil ein berühmter Mann, weil er der Reichste auf der Welt ist, mal gesagt hat, das CO2 Schuld am Klimawandel sein könnte.
El Gore ist der Klimapapst. Wenn der was sagt, muß das stimmen.
Zum Glück gibts auch Forscher, die keine Fördermittel brauchen, weil sie über eigene Finanzen verfügen und daran interessiert sind, die Wahrheit zu erforschen. Diese Wissenschaftler sehen auf den Golfstrom, auf die Windverhältnisse, auf die Sonnenaktivität, auf die Erdumlaufbahn um die Sonne, auf die Vulkantätigkeiten, auf die Methangase, auch auf den Wüstenstaub, der mit dem Wind um die Erde getragen wird und die Sonneneinstrahlung mindert. Und sie sehen auf die feinen Rußpartikel, die sich in der Luft befinden. So viele Dinge sind zu beachten.
Nicht nur CO2.
Und dann sehen diese Forscher in die Vergangenheit und wie rasend schnell die letzte Eiszeit endete. Es wurde innerhalb weniger Jahrzehnte so warm, das 3 Kilometer dickes Eis abtaute. Und es taut immer noch ab. Nur das man das seit etwa 1980 aus dem All beobachten kann. Alles was passiert, ist völlig normal. So ist die Natur nun mal. Nichts ist geradlinig und konstant. Und nichts lebt ewig. Wenn die Eisbären nicht ohne Eis leben können, werden sie aussterben, so wie Mammute, Wollnashörner, Höhlenbären und Säbelzahntiger ausgestorben sind. Das ist Natur. Das passiert seit milliarden Jahren. kein Mensch war daran Schuld. Und kein CO2.
Und das dieser Winter so warm ist, ist auch normal. Warte mal ab, es wird noch richtig kalt werden. Lass mal den Wind nicht mehr aus Südwest, sondern aus Nordost kommen. Das hat rein garnichts mit CO2 zu tun.

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Kater Offline

Titelanwärter
Beiträge: 2.902
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05.12.2011 19:27
#5 RE: Was Marihuana von schlichten Hanfblüten unterscheidet antworten

Weißt du Krawallo, die reden immer vom Ende der letzten Eiszeit. Dabei ist die noch gar nicht vorbei. Wir leben in einer Eiszeit, genauer gesagt, in der Warmphase einer Eiszeit. Warum? Nun wiel es noch Eis auf unserem Planeten gibt, in einer Warmzeit gäbe es gar kein Eis mehr. Das alles beahupte nicht ich, sondern Professor Harald Lesch von Uni München. Der Mann ist Theoretischer Astrophysiker und Moderator der Sendungen Alpha Ventauri, Lesch Zeit, und Abenteuer Forschung. Und in einer der Sendungen von Alpha Centauri sagte er dieses.

Übrigens wenn die meinen Satz aus der Sicht der Katze erforscht haben, dann wird das ganze noch aus Sicht der Maus erforscht. Und sie erforschen warum die Maus aus dem Fernsehen mehrfarbig ist.

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