Bei uns in Bamberg,herrscht gerade Größte Wohnungsnot.Wir sind Universitätsstadt und beherbergen mit dem jetzt begonnenen Semester 12500 Studenten auf eine Universität die eigentlich nur für 8000 ausgelegt ist.Ein siebtel unserer ca.70000 Einwohner zählenden Stadt,sind jetzt Studenten und 2500 davon nächtigen in Turnhallen oder müssen sich als Hausdiener für Wohnraum,verdingen.Erschwinglichen Wohnraum gibt es gar nicht mehr in Bamberg,was noch angeboten wird,befindet sich im Luxus Wohnsegment ab 10 euro m² "Kaltmiete" aber das sind meist Wahnsinnig überteuerte Bruchbuden!!
Dank der Jahrelangen Untätigkeit unserer Landes/Kreis und Kommunal Politik,sind die Mieten hier binnen 10 Jahren um über 100% gestiegen!!Nicht nur,das Bamberg ein Komplett unfähiges Bauamt hat,welches für 3 Brücken Millionen verbrannte und eine noch Unfähigere Stadtverwaltung,die für das Komplettversagen,Kitas usw. Vernachlässigt,denen sogar mittel entzieht,haben einheimische Junge Leute evtl.ausgelernt aber mit noch geringem Einkommen,überhaubt gar keine Chance,eine Familie zu Gründen,sich selbsständig Existenzen aufzubauen,weil sie mangeles Wohnraum/bezahlbaren Wohnraum,noch bei Mutti Wohnen müssen!!
Teddel, davon ist nicht nur Bamberg sondern jede Universitätsstadtbetroffen. In diesem Jahr ist keiner auf die Studentenschwemme vorbereitet. Und die Vermieter machen sich den Notstand zu Nutze indem sie glauben, sie können sich jetzt goldene Eier verdienen. Mal abgesehen davon das das Angebot an Unterkünften viel zu gering ist, so sind die verlangten Mieten zum Teil völlig überteuert. Egal ob in Bamberg, Tübingen, Konstanz, hannover oder wo auch immer. Hier wird eine vorhersehbare Notlage skrupellos ausgenützt. Aber nicht von den Stadtverwaltungen sondern von den Bürgern der jeweiligen Städte.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
sicher sind gerade Uni Städte betroffen aber das heißt noch lange nicht,das die Politik nichts hätte gegen überzogenen Mieten tun können.Eindeutig ist doch,das Mietspiegel die auch Rechtsgültigkeit besitzen,von Vermietern in Ballungsräumen und Uni Städten ad absurdum geführt werden!!
Mal ganz dumm gefragt lieber Teddel,wieso beherbergt ihr 12500 Studenten,wenn ihr nur 8000 Studienplätze zu vergeben habt? Mir ist allerdings klar,dass 4500 Studenten weniger das problem nicht lösen würden. Mir scheint das aber kein rein politisches sondern vielmehr auch ein gesellschaftliches Problem zu sein. Denn Wohnraum ist nunmal zu großteil auch in Privatbesitz. Ob ich 6 oder 12 Euro für einen Quadratmeter verlange,geht den Staat ja eigentlich nichts an.
da gilt eben auch, die Nachfrage regelt den Preis. man kann doch jetzt nicht alles auf den Staat abschieben. Wir leben in einer freien Wettbewerbsgesellschaft. Die hat natürlich wie alles ihre Licht- und Schattenseiten. Ich sehe keinen Vorteil darin wenn der Staat die Mieten auch noch bestimmt.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
die Ruhr Uni in NRW zb. war für 25000 Studenten ausgelegt und beherbergt mittlerweile 47000 Studenten..ist also ein Bundesweites Standortproblem,welches aber nicht neu ist.Nun zu den Mieten,da möchte ich Dir im kern recht geben,wenn nicht Mietwucher ins Spiel kommt.
Und da setzt die Verantwortlichkeit der zb. Kommunal Politik ein.Als Kommunal Politiker,der seine Stadt als Uni Standort will,muss dafür gesorgt werden,das genügend Wohnraum da ist..das wurde hier in Bamberg und auch anderswo verschlafen.Dadurch wurden Privat Vermieter die Wohnraum anbieten,in die Lage versetzt,Mieten zu verlangen,die jenseits aller Mietspiegel liegen,wenn nicht gar unverschämt sind.
Das wäre nicht der fall,wenn die Stadverwaltung der Entwicklung gefolgt wäre und Wohnraum geschaffen hätte.
Stimmt Teddel! ich kann mich an Zeiten erinnern,da gab es noch sowas wie Studentenwohnheime. In meinen Augen eine sehr gute Lösung. Denn Studenten müssen ja auch nicht unbedingt anderen Leute die Wohnungen weg nehmen!
hier in Bamberg zb. hätte mal ein Stop an die Uni Verwaltung kommen müssen.Aber Explizit auf Bamberg vermute ich,das da mit hunderten Freiwerdenden Wohnungen unseres Nato Partners der USA gerechnet wurde,die dann doch nicht abzogen.Dein beispiel mit den Studentenwohnheimen passt auch ins Bild.Geld dafür,wollte die Stadt nicht ausgeben weil sie wie viele andere Städte,Millionen in den Sand gesetzt hat und nun alle Bürger darunter leiden lässt.
Keiner kann mir erzählen,das die Uni Städte nicht wussten,wieviele Studenten da auf sie zukommen.Die Kultusministerien sind stets genauestens unterrichtet,wieviele Abiturienten Jährlich abgehen und wieviele davon Studieren wollen.Die unis wissen auch bescheid nur redet da scheinbar keiner miteinander und kocht lieber sein eigenes Süppchen.
in diesem Jahr herrscht aber auch eine Ausnahmesituation. Bedingt durch die Verkürzung des Abiturs werden 2 Jahrgänge gleichzeitig auf die Unis los gelassen. Zusätzlich kommen noch die Studenten hinzu die sonst erst einmal ihren Wehrdienst abgeleistet hätten. Das sieht im nächsten Jahr schon wieder ganz anders aus. Und dann werden auch die Vermieter die jetzt den Hals nicht voll kriegen wieder kleine Brötchen backen müssen.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
die Verkürzung des Abiturs war aber schon länger bekannt,Kommunen und Unis hatten zeit genug sich vorzubereiten.Klick nur mal in wickipedia,Otto Friedrich Universität an..da steht immer noch etwas von 10500 Studenten geschrieben,für 2011,Tatsächlich aber sind es 12500 und dann lies mal das die Stadt Bamberg 300 Studentenwohnungen auf dem Gelände der Landesgartenschau(Erba Insel) schaffen will.Unsere Stadtverwaltung schafft einfach den Spagat zwischen Verantwortlichkeit den Festansässigen Bürgern und Studenten zu bewältigen.Auch im nächsten Jahr ist das ABI doch verkürzt also steht Bamberg doch nächstes Jahr wieder vor dem selben Problem weil mehr nachkommen als weggehen.
Da gebe ich Dir auch wieder Recht. Die Situation wird sich frühestens in 3 Jahren wieder spürbar entschärfen. Die Spitze dürfte allerdings in diesem Herbst liegen weil wie gesagt die Aufhebung der Wehrpflicht dazu kommt. Im Moment ist es eine schwierige Situation die aber vorhersehbar war. Nur wie soll man sinnvoll dagegen reagieren? Mit beschaffung von zusätzlichen Studentenwohnungen? Genauso absehbar ist das sich die Situation wieder in das genaue Gegenteil verkehren wird. Dann kommen die geburtenschwachen Jahrgänge mit entsprechend wenig Studenten. Und was passiert dann mit den überflüssigen Unterkünften? Wieder einmal unbewohnte Bauruinen? Das wäre wohl auch gefehlt.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
Leerstehende Studentenwohnheime eignen sich von ihrer Struktur her bestens als Unterkünfte für Asylbewerber. So gesehen muß man sich um leestand keine allzu goßen Sorgen machen.
Quelle: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert
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