Eigentlich sollte man in euer Lachen mit einstimmen,so Lächerlich unbeholfen wie sich verantwortliche für Bürger und Land verhalten.Natürlich hast Du recht klarabella,wenn Du sagst das auch bald wieder geburtenschwache Jahrgänge kommen.Aber dann sind Wucher Mietpreise hier Normalität!! Hat hier einer schonmal erlebt,das Nachlassende Nachfrage im Existenziellen bereich zu Preisnachlässen führte?? Energie,ist das beste beispiel dafür!! Binnen 10 Jahren haben allein die Deutschen 45% weniger Energie verbraucht..im gleichen Zeitraum sind die Energiepreise um 70-100% gestiegen!!Und anhand unserer eigenen Mietunterlagen,kann ich belegen,das die Mietpreissteigerungen hier ausufern!!
Fakt ist einfach,das verantwortliche Politiker Querbeet von Bundes bis Kommunaler Ebene..nie etwas kommen sahen,stets überrascht waren(taten) dabei war alles vorhersehbar..der Landesbanken Chrash (da saßen Politiker in den Aufsichtsgremien,über den Globalen Finanz Crash,den sahen viele voraus,nur regierungen taten auf Blind und der nächste Chrash??
Könnte eine Zerreisprobe für unsere Demokratie werden.Nicht nur das Friedliche Demonstranten Blind geschossen und niedergeknüppelt wurden,nein, Friedliche Demonstranten die gegen die Finanz Mafia Demonstrierten wurden mittels Schlagstöcken und Reizgas vom Bundestags gelände gejagdt,weil die Blinden Lobbyisten im Bundestag,nicht sehend gemacht werden wollen!!
Teddel, ich erinnere mich, als ich 1990 bei meinem Mann ausgezogen bin herrschte eine große Wohnungsnachfrage. das war kurz nach der Wende. damals kamen auf eine freie Wohnung etwa 60 Bewerber. Ich habe selber fast ein Jahr lang gesucht. Die Mietvorstellungen lagen jenseits von Gut und Böse. Und was einem da teilweise angeboten wurde war schlichtweg eine Frechheit. Aber auch das hat sich wieder reguliert und die hausbesitzer kamen wieder auf den Boden der Realität zurück. Nach dem ersten Andrang war keiner mehr bereit diesse Wuchermieten zu zahlen und sie blieben auf leeren Wohnungen sitzen. Denn wie gesagt, die Nachfrage regelt den Preis. Genau so war es nach der Neugestaltung unseres Marktplatzes. Die Ladenmieten im Zentrum sind in astronomische Höhe geschossen. Mit dem Erfolg, immer mehr Ladenlokale standen leer. Dafür haben sich an anderen Stellen neue Einkaufsstraßen gebildet. Als die Raffeier gemerkt haben das der Schuß nach hinten los ging sind sie schön wieder zurück gerudert. Ein leeres haus will keiner. Das die Mieten anziehen ist wohl nicht zu vermeiden. Alles wird teurer. Also auch der Unterhalt eines Hauses. Was mir viel mehr Sorgen bereitet das sind die Nebenkosten. Also Heitung, Strom, Wasser. Und da hat der Vermieter keinen Einfluß drauf. Diese Preise laufen aus dem Ruder.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
Ortsbezogen hast Du natürlich Recht!! Was Du beschreibst geschieht vielerorts aber ich glaube Uni Standorte und Ballungszentren mit Internatonalen Flair,müssen da genauer betrachtet werden.Deshalb hat Bienchen als Münchnerin uns wohl allgemein zugestimmt!!
Das Problem hier ist,die Studendenten gehen nach 3-5 Jahren wieder aber die durch ihre Zeit hier hochgetriebenen Mietpreise,bleiben hoch..weil ständig Studenten nachkommen!!
Wenn es hier,wie Anderenorts auch,Studentenwohnheime gäbe,würde der Freie Wohnungsmarkt unberührt von der Studentenschwämme bleiben und durch "Normale" Nachfrage,auch Moderate Mieten anbieten!! Sollten doch einmal weniger Studenten kommen,dann gibt es genug Einheimische Interessenten..junge Singles oder je nach Wohnungsgröße auch Junge Familien!!
Seit wann besteht denn die Uni in Bamberg? Und wie ist das bis jetzt gelaufen? Zu einer Uni gehören normalerweise Studentenwohnheime. Entsprechend der Größe der Uni. Aber jetzt in größeren Mengen zusätzlichen Wohnraum aus der Erde zu stampfen weil in den nächsten 3-4 Jahren eine größere Menge Studenten erwartet wird halte ich auch für fragwürdig. Auch eure Uni kann doch nicht unbegrenzt Studenten aufnehmen. Da ist doch auch eine Obergrenze. Und wenn dann plötzlich nur noch halb so viele Studenten da sind, dann regeln sich die Mieten auch wieder. Glaube mir, der heutige Zustand normalisiert sich von ganz alleine wieder. Wenn die Stadt neue Wohnungen gebaut hätte dann würde sie das Geld an anderer Stelle wieder bei euch reinholen. Das ist auch klar.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
Eigentlich iost die Otto Friedrich Uni,die Älteste Uni Deutschslands,Klarabella..
Hier wird sich nichts Normalisieren,weil die Uni schon seit Jahren überbelegt ist und auch bleiben wird.Schon seit Jahren,also auch vor dem Verkürzten ABI und vor der Bundeswehrreform,mussten Studenten Wohnraummäßig bis nach Forchheim und weiter ausweichen.Ich bin hier ziemlich Insider und weiß nicht nur aus eigenen Erfahrungen,was hier Wohnraummäßig abgeht!!Momentan steh ich im im direkten Kontakt mit Radio Bamberg,dem es auch stinkt,das aus dem Rathaus nur halb bis Desinformation kommt!!
Als Antwort auf die "Studentenwohnungsnot" hatte die Stadtverwaltung nur drauf,300 Wohnungen auf dem Landesgartenschau gelände zu planen und bis 2012 zu bauen,das bei bis dahin 5000 Wohnungssuchenden Studenten,die 3000 Ortsansässigen Wohnungssuchenden mal am rande erwähnt!!
das hört sich dann allerdings wirklich nach Fehlplanung in der Stadtverwaltung an. Da liegt der Hund aber nicht nur bei den Studenten begraben sondern es besteht ein generelles Versäumnis das sich schon längere Zeit eingeschlichen hat. Nur wird es jetzt besonders brisant.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
Solche Versäumnisse und Fehlplanungen,gibt es aber viele in Deutschen Kommunen,verstärkt natürlich in Uni Städten und Weltstädten wie München,Berlin oder Köln.Sicher,dürfen wir auch die zweite Miete..die Nebenkosten,nicht vergessen aber gerade deswegen,sollten Kommunen bemüht sein,ausreichend Wohnraum anzubieten um wenigstens die Grundmieten auf einem erträglichen Level zu halten.Alles andere ist Bundes und Landespolitisches Versagen,denn auch Energie und andere Nebenkosten müssten nicht so teuer sein,wenn Bundes und Landesregierungen mal wieder ihrem Auftrag "Für das Volk"nachkämen und nicht nur damit beschäftigt wären,sich selbst,ihre Partei und Banken zu retten!!
Dann würde denen auch mal auffallen,das im Energie Gestz eine Lücke ist,welche die Konzerne Gnadenlos für bis zu 20% Preisaufschlägen nutzen!! Und Du hast Recht!! Das es Brisant wird,denn spätestens in 2012 werden auch bei uns Massen auf die Straße gehen,weil sie bedingt durch Unverschämte Lebenshaltungs und Mietkosten,nicht mehr in der lage sind,trotz Normalen Einkommens noch ihre Familie zu ernähren oder gar für die Zukunft vorzusorgen!!
na ja, hier sieht es etwas anders aus. Die Komune hat ganze Wohnblocks nach dem Krieg gebaut. Vor 3 jahren wurden viele von ihnen ganz neu renoviert und modernisiert. Trotzdem stehen im Schnitt von 10 Wohneinheiten 3 leer. Seit die Zuwanderungswelle abgenommen hat finden sich keine neuen Mieter mehr. Wer möchte auch schon in einem Block wohnen? Aber man fragt sich, wo kommen die Gelder her um diese Häuser weiter zu unterhalten? Das wird natürlich auf uns Bürger umgelegt.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
Zäumt man das Pferd mal andersrum auf,kommt man aber auch ins Grübeln,Klarabella,
In Mega Citys wie München zb.lässt man Wohnraum als Spekulations Objekt lieber leerstehen,als ihn zu vertretbararen Mieten anzubieten.Und woran hapert es im Öffentlich geförderten Wohnungsbau?? Ganz einfach!! Ein Wohnhaus mit 10 Mietwohnungen,welches mit Hilfe Öffentlicher Mittel gebaut wird,kostet "Mehr" als 10 Einfamilienhäuser die Privat Finanziert werden.das ist an Schwachsinn und Lächerlichkeit schon nicht mehr zu überbieten!!
Denn dieses Wohnhaus verursacht nur "Einmal" Erschliessungskosten..verursacht nur einmal Kosten für haubt Strom und Wasser Anschluss..nicht zehnmal!! Es verursacht 5 mal weniger Materialkosten und ist 5 mal schneller Bezugsfertig gebaut als 10 Einfamilienhäuser und es werden 10 Maurer/Handwerker weniger benötigt also sind die Handwerkskosten auch unendlich geringer!!
3 Studentenwohnheime in einer Uni Stadt,welche 600 Studentenwohnungen anbieten könnten,wären Billiger als 600 Privat Finanzierte Einfamilienhäuser!! Und sie würden sich da ständig bewohnt,auch noch rentieren,Gewinne abwerfen!! Schneller natürlich,wenn Städte/Kommunen einfach nicht mehr bereit wären,Wucherpreise in den Ausschreibungen zu Akzeptieren!! Bisher,wären die 600 Einfamilienhäuser Billiger!!
na ja, wir haben hier eine andere Infrastruktur. Nicht zu vergleichen mit den Ballungsräumen. Hier verkehrt sich die Sache eher in das Gegenteil um. Wir haben so gut wie keine Industrie und auch keine Uni in der Nähe. Also ist die Nachfrage sowieso schon viel geringer. Und unser Problem ist, nur die billigsten Angebote werden bei öffentlichen Ausschreibungen akzeptiert. Da werden solche Dumpingpreise eingereicht, da muß man kein Fachmann sein um zu wissen, das funktioniert nicht. Wir haben das beste Beispiel gerade bei uns im Kurhaus. Im Sommer war eine neue Lüftung fällig. Die Firma die den Auftrag bekommen hat ist noch immer täglich vor Ort weil nichts funktioniert. Richtiger Pfusch am Bau. Ob da was gespart ist wage ich zu bezweifeln.
„Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.“
Quelle: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert
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