Bei Autos in der DDR denken die meisten sicher zuerst an Trabi und Wartburg und Wartezeiten von bis zu 17 Jahren. Mit Dacia, Lada und VW Golf versuchte die DDR, die Versorgungsengpässe auszugleichen.
also ich brauchte kein auto in der DDR, bin überall bequem mit dem zug hingekommen. Fahrräder waren auch angesagt, denn wir erledigten damals unsere Einkäufe noch zu Fuß oder mit dem Rad. Bus und Bahn waren günstig, sehr günstig...also wozu ein auto, das war Luxus und den konnte sich sowieso nicht jeder leisten
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ich fand den trabbi geil, bin den bei der post auch gefahren. den wartburg fand ich auch gut und auch den lada.....man hat diese autos viel zu schnell verschrottet, weil alle ein westauto wollten. viele wurden dann ja über den nuckel gezogen, als man ihnen die alten kisten verkauft hat. da hat sich manch ein autohändler eine goldene nase verdient
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Mit den anderen Autos bin ich nie mitgefahren. Ich hatte eine Kollegin, welche 10 Jahre nach der Wende noch Trabbi gefahren ist und die hat mich manchmal mit auf Arbeit genommen. Ich fand das immer noch so cool.
Auch der "Sachsenring P 240" aus Zwickau (früher "Horch" (Vorgänger von "Audi")) gehört zu den Autos, die in der DDR gebaut wurden. Dann kam von dem "Großen Bruder " das Verbot, eigene Autos über 1000 cm³ und Viertaktmotore zu entwickeln, so wurde der "P240 Sachsenring" nicht mehr produziert. Das Fahrzeug entwickelte sich als Spritfresser. (ich fuhr später mal einen als Oldtimer. (vielleicht finde ich noch ein Foto davon, dann reiche ich es nach!)
Zitat von TurboDen haben wir erst ziemlich spät und gebraucht gekauft.
Ich war bisher immer der Meinung dass in der DDR Gebrauchtwagen erheblich teurer waren als Neuwagen. Was sich auf Grund der sofortigen Verfügbarkeit ja auch durchaus sinnvoll erklären wurde. Wenn ich da einem Irrtum erlegen bin,dann klärt mich doch bitte auf.
als wir damals immer in der DDR bei Freunden meiner Eltern zu Besuch waren, bin ich in Leipzig immer gerne im Trabi mitgefahren. Dasselbe galt für den Moskwitsch, wenn wir in Bernburg waren. Im Gegenzug sind deren Kinder immer im Passat Kombi meiner Eltern mitgefahren ;-)
Grüßli, Arcon
“Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.” Zitat Abraham Lincoln
Ich war bisher immer der Meinung dass in der DDR Gebrauchtwagen erheblich teurer waren als Neuwagen. Das ist richtig. Erklärbar ist dieses Phänomen aber nicht. Höchstens mit dem lapidaren Satz:" Die riesige Nachfrage nach dem geringen Angebot bestimmt den Preis." Zu den Angeboten wurden oft noch Beigaben dazugegeben wie: Garage, Gartengrundstück, Silberbesteck, usw. Anfang der 80iger Jahre entwickelte sich ein gut funktionierender Straßenhandel (eigentlich illegal, da jeder Verkäufer eines Autos dieses erst der volkseigenen Materialwirtschaft anbieten müßte.) Also, das zu verkaufende Fahrzeug wird auf einen geeigneten Platz hingestellt und die Seitenscheibe der Fahrertür einen kleinen Spalt offengelassen. (geklaut wurde nichts, die DDR-Bürger waren alle ehrlich!) Das war das Zeichen des Verkaufswillen des besitzers. Interessenten schoben nun zusammengefaltete Zettelchen mit Angeboten in den Schlitz. Der Verkaufswillige durchforstete die Angebote und wählte dann nach seinem Gutdünken aus. Ich selbst konnte mal so ein Zettelhaufen mit Angeboten bei einem Bekannten ansehen. Man glaubt nicht, was damals für einen 12-jährigen Wartburg 353 geboten wurde. Ich glaube, wer diese Zeit mit bekommen hat weiß, warum der Ossi nach Grenzöffnung die kriminellsten Rostlauben kauften. Es handelte sich aber um Westrost und der ist nicht so schlimm......
Calimero
20.03.2011 16:27
#12 RE: Autos in der DDR - Der Osten auf vier Rädern
Gern geschehen, Calimero. Kost' ja nischt.... Vergessen zu erwähnen in diesem Zusammenhang habe ich noch, daß sogar Anmeldungen, also ein Stück Papier mit Stempel und Unterschrift eines Verkäufers oder Autoverteilungsbeauftragter (wie Du willst) gehandelt wurden. Darauf stand der unverbindliche Termin der Fahrzeugauslieferung. Fahrzeug kann dann, nach Erhalt einer Bestätigung, daß der Angemeldete nun sein Fahrzeug bei.....usw. in Empfang nehmen kann. Je näher der Empfangstermin auf der Bestellung war, umso höher der Preis dieses Zettels. (den Zirkus habe ich selbst nicht mitgemacht) Anders war es bei GENEX-Bestellungen, hier bezahlte der Käufer mit D-Mark, brauchte nicht lange warten und konnte seinen Farbwunsch äußern. Bei den GENEX-Ausführungen waren oft noch Feuerlöscher an Bord. Bezahlen konnte die Tante,Oma, Freundin oder Opa, Onkel oder sonstwer. Bevorzugt mit der Fahrzeugbestellung wurden bestimmte Berufs-, Gesellschaftsgruppen. (aufrichtige Arbeiter mit besonderen Leistungen im Betrieb oder Institutionen konnten auch mit fast ohne Wartezeit das Auto (Trabi, Wartburg, Lada, Skoda, Dacia, Citroen, VW, FIAT) in Empfang nehmen) Übrigens auch in der DDR gab es schon Standesdünkel unter den Autofahrern. Erst ab LADA (früher Shiguli) begann der Mensch. Ein Kollege von mir war dieser Meinung und benahm sich auch so. Nach der Wende ward er spurlos verschwunden und niemand weiß (oder will nicht wissen?) wo er abgeblieben ist) Sein LADA 1.3 Liter blieb da.
als wir damals immer in der DDR bei Freunden meiner Eltern zu Besuch waren, bin ich in Leipzig immer gerne im Trabi mitgefahren. Dasselbe galt für den Moskwitsch, wenn wir in Bernburg waren. Im Gegenzug sind deren Kinder immer im Passat Kombi meiner Eltern mitgefahren ;-)
Grüßli, Arcon
Ach gucke...in der Nähe von bernburg habe ich mal gewohnt
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Quelle: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert
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